Digitalisierung trifft Herzblut – Unser Besuch beim E-Health-Kongress 2025

Warum Augsburg mehr war als nur eine Veranstaltung – und wie wir Pflege digital mitgestalten

1.000 Kilometer. Viele Gespräche. Und ein belegtes Brötchen, das fast so gut war wie der Austausch vor Ort. Klingt nach Roadtrip? War es auch – aber einer mit klarem Ziel: dem E-Health-Kongress 2025 in Augsburg. Und wir können euch sagen: Es hat sich mehr als gelohnt.

Eine kleine Anmerkung vorab: Wenn ihr von unserem Besuch in Augsburg oder anderen Projekten, Anliegen und Infos aus unserem Berateralltag nicht (nur) lesen, sondern auch hören wollt, dann schaut doch mal in unserem Podcast vorbei

Ursula Gilles von gigabit.consulting und Dr. Maximilian Rückert, Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege

Digitalisierung beginnt nicht im System – sondern im Kopf

Der Kongress, veranstaltet vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention, stand unter dem Motto:

„Innovative Pflegetechnik – Kräfte bündeln, Wissen teilen, Kooperationen stärken.“

Und genau das haben wir erlebt: Menschen aus Pflege, IT, Politik und Praxis, die miteinander reden, voneinander lernen und gemeinsam vorangehen wollen.

Ob Robotik, Telematikinfrastruktur, Telemedizin oder KI im Pflegealltag – die Themen waren vielfältig. Und genau darin liegt die Chance: Pflege kann digitaler, vernetzter, menschlicher werden – wenn wir es richtig angehen.

Warum wir mit dabei sind – und mehr als nur zuhören

Wir waren nicht nur als Zuhörer da, sondern als Teil der Lösung. Seit Jahren begleiten wir mit dem Unternehmer-Netzwerk „Das digitale Pflegeheim der Zukunft“ Einrichtungen auf ihrem Weg in die digitale Praxis. Wir wissen, worauf es ankommt:

  • Wo digitale Tools wirklich entlasten
  • Was bei der Anbindung an die Telematikinfrastruktur zu beachten ist
  • Und wie man für all das die passenden Fördermittel nutzt

Was uns besonders gefreut hat: Unsere Gespräche mit dem Ministerium und verschiedenen Partnern zeigen, wie wichtig unabhängige, strategische Beratung ist – nicht von der Stange, sondern aus der Praxis. Und ja, genau da kommen wir ins Spiel.

Fördermittel? Unbedingt – aber bitte ohne Bürokratiedeutsch

Viele Einrichtungen wissen: Für Digitalisierung gibt es Geld. Aber der Weg dahin? Unklar. Kompliziert. Zeitfressend.

Deshalb bieten wir unseren Fördermittel-Check an. Ein echter Gamechanger für alle, die:

✅ Förderfähigkeit prüfen wollen
✅ Beratungskosten fördern lassen möchten (z. B. über das BAFA)
✅ konkrete Projektideen haben
Schaut einfach mal in unserem Fördermittel-Check vorbei!

Digitalisierung in der Pflege: Technik trifft Alltag

Was beim Kongress deutlich wurde: Pflege braucht keine technischen Showrooms. Pflege braucht Lösungen, die funktionieren – leise, verlässlich, entlastend.

Und das geht. Wir durften bereits in Projekten zeigen, wie das aussehen kann:

  • KI-gestützte Telefonassistenten, die Termine koordinieren
  • Sensorik für mehr Sicherheit im Zimmer
  • Service-Roboter für wiederkehrende Aufgabe

Das Ziel? Mehr Zeit für das, worauf es ankommt: die Menschen.

Unser Fazit aus Augsburg

Wir sind mit viel Inspiration zurückgekommen – und mit dem festen Willen, diese Ideen weiterzutragen. Nicht als Vortrag auf der Bühne. Sondern als aktiver Partner bei euch vor Ort.

Denn ja: Digitalisierung kann in der Pflege wirklich helfen. Aber nur, wenn sie mit den Menschen entwickelt wird, die sie täglich nutzen.

Interesse geweckt?

➡️ Ihr plant ein Digitalprojekt in eurer Pflegeeinrichtung?
➡️ Ihr braucht Fördermittel, aber keine Formular-Odyssee?
➡️ Ihr sucht jemanden, der nicht nur Tools, sondern Lösungen versteht?

Dann lasst uns reden. Oder fangt mit unserem Fördermittel-Check an – unverbindlich und kostenlos.

🎧 Und wer’s lieber erstmal hören möchte: In unserer aktuellen Podcastfolge nehmen wir euch mit nach Augsburg – inklusive Roadtrip, Malztrunk-Erinnerung und echten Zukunftsperspektiven.
👉 Hier geht’s zur Podcastfolge


Gigabit.Consulting – Digitalisierung mit Herz und Verstand.
Für Pflege, die Zukunft verdient.

Tag der Pflege – Anerkennung für die Helden der Fürsorge

Wir möchten den heutigen „Tag der Pflege“ nutzen, um all jenen zu danken, die ihr Leben der Fürsorge für andere widmen. Von den Pflegekräften an vorderster Front bis hin zu denjenigen, die im Hintergrund arbeiten, leisten sie einen unermesslichen Beitrag zur Gesundheit und zum Wohlbefinden unserer Gesellschaft.

Historisches

Nicht ohne Grund begehen wir den Tag der Pflege am 12. Mai, denn an diesem Tag, vor 204 Jahren wurde eine Pionierin der modernen Krankenpflege geboren: Florence Nightingale. Sie entschied sich 1845 dafür Ihr Leben dem Beruf der Krankenpflege zu widmen – gegen den Wunsch ihrer Eltern. Zu dieser Zeit hatte die Krankenpflege in Großbritannien einen schlechten Ruf, da sie oft von unqualifizierten und unzuverlässigen Personen ausgeübt wurde. Florence Nightingale erkannte die dringende Notwendigkeit einer professionellen Ausbildung für Pflegekräfte und absolvierte selbst eine Ausbildung in Krankenhäusern sowie in der Kaiserswerther Diakonie.

Während des Krimkrieges betreute sie verwundete britische Soldaten in einem türkischen Militärkrankenhaus und wurde  aufgrund ihrer nächtlichen Besuche bei den Verwundeten als „The Lady with the Lamp“ bekannt. Nach ihrer Rückkehr nach Großbritannien wurde sie, selbst geschwächt vom Krimfieber, als Nationalheldin gefeiert und setzte sich weiterhin für Reformen im Sanitätswesen und für eine höhere Ausbildungsqualität in der Krankenpflege ein. 1860 gründete sie die „Nightingale School of Nursing“ am Londoner St Thomas‘ Hospital. Ihr neues Ausbildungsmodell sorge weltweit für Aufmerksamkeit. Es sah u. a. vor, dass Auszubildende nicht durch Ärzte, sondern durch Pflegepersonal angeleitet werden sollten, die auf diesem Gebiet bereits jahrelange Erfahrung sammeln konnten. Großen Wert legte sie auf die Hygiene, denn sie war der Meinung, dass viel Erkrankungen durch richtiges Lüften, Sauberkeit sowie eine geeignete Ernährung geheilt werden könnten. Kurz vor ihrem Tod im Jahr 1910 erhielt sie als erste Frau den britischen Verdienstorden.

Florence Nightingale setzte sich Zeit ihres Lebens unermüdlich für die Anerkennung der Krankenpflege als professionellen Beruf und für höhere Ausbildungsstandards ein. Ihre aufopfernde Arbeit prägte die moderne Krankenpflege und machte sie zu einer Ikone des Gesundheitswesens.

Eine starke Frau hat die Pflege, wie wir sie heute kennen, geprägt und viele mutige Männer und Frauen tun dies weiterhin, indem sie Tag für Tag eine Arbeit verrichten, die unsere Gesellschaft trägt.

Florence Nightingale

Aktuelles

Die Digitalisierung bringt uns als Berater in viele verschiedene Unternehmen, wir erhalten Einblicke in die unterschiedlichsten Branchen und Arbeitsbereiche – so auch in die Pflege. Wir werden Tag für Tag mit den Herausforderungen konfrontiert, mit denen diese Branche zu kämpfen hat und durften im Rahmen unserer Arbeit bereits viele wunderbare Menschen kennen lernen und wertvolle Kontakte knüpfen. Wir haben es uns, gemeinsam mit unserem Netzwerk, zur Aufgabe gemacht mithilfe von Digitalisierung, wegweisenden Technologien und unserem unermüdlichen Einsatz bessere Arbeitsbedingungen für effizientes Arbeiten zu schaffen, damit sich die Pflegekräfte wieder verstärkt ihrer eigentlichen Aufgabe widmen können – dem Kümmern um die Menschen, die ihnen vertrauen.

Danke

Deshalb sagen wir heute „Danke“ und zollen den Menschen Anerkennung, die jeden Tag alles geben und unermüdlich ihre Arbeit leisten, um anderen zu helfen. Sie verdienen unsere Unterstützung, unseren Respekt und unsere Wertschätzung –  an jedem Tag des Jahres.