Seit einiger Zeit beschäftigt uns eine auf den ersten Blick einfache Frage:
Was passiert eigentlich zwischen dem Moment, in dem jemand Interesse zeigt, und dem Moment, in dem ein echtes Gespräch entsteht?
In der Theorie ist die Antwort klar: Jemand meldet sich beispielsweise zu einem Webinar an, hinterlässt Kontaktdaten nach einer Kampagne oder führt ein erstes Gespräch auf einer Messe. Das Interesse ist da. Der Faden ist aufgenommen.
In der Praxis jedoch erleben wir häufig etwas anderes: Der Faden bleibt liegen. Nicht bewusst und schon gar nicht aus mangelndem Engagement, sondern weil der Alltag schneller ist als jede gute Absicht. Projekte drängen, Mitarbeitende brauchen Entscheidungen, Kunden erwarten Antworten. Und so verliert sich zwischen Interesse und Entscheidung manchmal genau das, was eigentlich wachsen sollte.
Und hier kommt „Outbound“ ins Spiel. Gemeint ist damit keine wahllose Kaltakquise, sondern die strukturierte, aktive Kontaktaufnahme mit Menschen, die bereits Berührungspunkte mit dem Unternehmen hatten, also das bewusste Wiederaufnehmen eines begonnenen Gesprächsfadens.
Warum reaktiv nicht immer ausreicht
Viele Unternehmen haben ihre Erreichbarkeit gut organisiert. Telefonassistenzen, Serviceprozesse oder Chatlösungen sorgen dafür, dass eingehende Anfragen nicht verloren gehen. Solche Inbound-Strukturen sind sinnvoll und wichtig.
Doch sie sind nicht aktiv, sie bleiben reaktiv, sie greifen erst dann, wenn jemand den nächsten Schritt macht.
Und genau deshalb hat uns unsere eingangs gestellte Frage nicht losgelassen: Was passiert mit all den Kontakten, die grundsätzlich interessiert sind, aber keinen aktiven Termin vereinbaren? Wer sorgt dafür, dass der Faden nicht reißt oder sich verheddert?
Gerade im Mittelstand erleben wir, dass dieses „schwarze Loch“, also die Zeit zwischen Interesse und Kontaktaufnahme, oft nicht klar geregelt ist. Leads werden gesammelt, aber nicht konsequent qualifiziert. Gespräche werden angedacht, aber nicht terminiert. Und am Ende entsteht das Gefühl, Potenzial zu verschenken.
Und das Gefühl trügt nicht. Bei der großen, oft unüberschaubaren Flut an Angeboten gehen Kunden anders an Anfragen heran: Sie suchen bewusst oder lassen suchen, finden ein für sie attraktives Angebot, stellen eine Anfrage. Wird diese nicht zeitnah und zufriedenstellend zurückgespielt, wenden sie sich an den nächsten Anbieter oder verlieren das Interesse. Klingt hart, ist aber leider immer häufiger die eiskalte Realität.
Wie aus Beobachtung eine Lösung wurde
Wir kennen diese Situation auch aus eigener Erfahrung. Als Ehepaar, als Eltern, als Unternehmer tragen wir viel Verantwortung in unterschiedlichen Rollen – gleichzeitig. Struktur ist für uns deshalb kein theoretisches Konzept, sondern eine praktische Notwendigkeit. Wenn Prozesse nicht verlässlich funktionieren, entsteht Unruhe, beruflich wie privat.
Aus dieser Haltung heraus haben wir unseren gigabit.ai Outbound-Manager entwickelt. Nicht als Ersatz für Menschen, sondern als Strukturhilfe. Er übernimmt klar definierte Schritte in der aktiven Kontaktaufnahme, dokumentiert nachvollziehbar und übergibt nur dann an den Vertrieb, wenn echtes Interesse besteht.
Das Ziel ist nicht, mehr Gespräche zu führen, sondern die richtigen.
Konkrete Situationen aus der Praxis
Ein typisches Beispiel sind warme Leads aus Webinaren oder Veranstaltungen. Grundsätzlich besteht Interesse, doch nicht jede Person ist sofort bereit für ein vertiefendes Gespräch. Der Outbound-Manager nimmt hier strukturiert Kontakt auf, stellt sich transparent als KI-Assistenz vor und nimmt das Gespräch auf.
Daraus ergeben sich in der Regel drei klare Ergebnisse: kein Interesse, späterer Gesprächswunsch oder ein konkreter Termin. Entscheidend ist, dass der Prozess verlässlich ist und nicht von der aktuellen Auslastung einzelner Mitarbeitender abhängt. Und was geschieht nach dem Telefonat? Hier beginnt der anschließende Workflow: die Kontaktdaten müssen weiterverarbeitet werden:
Der Angerufene hat kein Interesse: Der Bot darf diese Person auf keinen Fall noch einmal anrufen.
Zeigt der Gesprächspartner Interesse, möchte jedoch zu einem späteren Zeitpunkt erneut kontaktiert werden, muss der Bot eine Wiedervorlage anlegen, damit der Kontakt nicht untergeht und der dünne gerade gesponnene Faden nicht wieder abreißt.
Vielleicht freut sich der Interessent auch über die Kontaktaufnahme und vereinbart einen Termin – dann übergibt der Bot an einen erfahrenen Vertriebsmitarbeiter.
Gerade diese Abläufe, die sich während der Outbound-Anrufe im Hintergrund abspielen sind spielentscheidend.
Ganz ähnlich verhält es sich im Marketing. Wenn jemand auf eine Anzeige reagiert oder sich für ein Angebot registriert, erwartet er eine zeitnahe Rückmeldung. Geschwindigkeit ist hier nicht Druck, sondern Professionalität. Wer Interesse zeigt, sollte spüren, dass dieses Interesse ernst genommen wird.
Auch im Außendienst erleben wir, wie schnell Fäden abreißen können. Bestandskunden möchten besucht werden, Termine müssen koordiniert, Routen geplant werden. Ohne Struktur entsteht unnötiger Abstimmungsaufwand. Mit einem klar definierten Outbound-Prozess werden Termine effizient gebündelt und Gespräche gezielt vorbereitet.
Transparenz als Grundhaltung
Ein Punkt ist uns dabei besonders wichtig: Unsere Systeme geben sich klar als KI-Assistenten zu erkennen. Das ist nicht nur eine gesetzliche Verpflichtung, die für Inbound- wie Outbound-Telefonie gleichermaßen gilt, sondern für uns auch eine Frage der Haltung. Transparenz schafft Vertrauen. Digitalisierung darf Prozesse vereinfachen, aber sie darf nicht im Unklaren lassen, wer oder was kommuniziert.
Unsere Erfahrung zeigt, dass genau diese Offenheit zu einer hohen Akzeptanz führt. Mitarbeitende erleben die Unterstützung nicht als Konkurrenz, sondern als Entlastung. Sie gewinnen Zeit für Gespräche, in denen Empathie, Erfahrung und Persönlichkeit gefragt sind, also für jene Momente, in denen menschliche Stärke den Unterschied macht.
Was passiert also zwischen Interesse und Entscheidung?
Kommen wir noch einmal zurück zu unserer Ausgangsfrage. Zwischen Interesse und Entscheidung passiert im besten Fall eines: Struktur.
Struktur bedeutet, dass ein aufgenommener Faden nicht zufällig weitergeführt wird, sondern ganz bewusst, dass Kontakte nicht im CRM liegen bleiben, sondern verlässlich bearbeitet werden und dass Vertrieb nicht vom Zufall, sondern von klaren Prozessen getragen wird.
Der Outbound-Manager ist für uns deshalb nicht nur eine weitere technische Errungenschaft, sondern eine bewusste Entscheidung. Eine Entscheidung Verantwortung für den Zwischenraum zu übernehmen, für mehr Struktur, mehr Leads, mehr Kunden und letztlich mehr Umsatz. Der Outbound-Manager ist von Hause aus strukturiertes Herangehen an dieses Thema gewöhnt und etabliert sich so schnell zu einem Kollegen, der echte Entlastung und Gewinn mitbringt.
Zum Schluss
Die Antwort auf die obige Frage lautet deshalb: Das „schwarze Loch“ zwischen Interesse und Entscheidung sollte kein Vakuum sein, sondern ein klar strukturierter und verlässlicher Prozess.
Und manchmal bedeutet das ganz schlicht, einen begonnenen Faden nicht reißen zu lassen.
Wenn Sie sich fragen, wie stabil diese Fäden in Ihrem Unternehmen aktuell sind, schauen wir gerne gemeinsam mit Ihnen auf Ihre Prozesse. Nicht, um Technologie in den Vordergrund zu stellen, sondern um Verlässlichkeit zu schaffen.
Mehr von uns gibt es auch im YouTube-Podcast Gilles².
Stellen Sie sich die digitale Landschaft als einen dichten Dschungel vor, in dem Unternehmen ihren Weg finden müssen. Um Ihnen dabei zu helfen, präsentieren wir stolz unseren neuen Podcast: GIGABIT – Digitalisierung und Kommunikation mit Herz und Verstand. In diesem Format bieten wir praxisnahe Tipps, aktuelle Trends und authentische Einblicke, um Ihnen den Pfad durch den digitalen Dschungel zu weisen.
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Wir möchten den heutigen „Tag der Pflege“ nutzen, um all jenen zu danken, die ihr Leben der Fürsorge für andere widmen. Von den Pflegekräften an vorderster Front bis hin zu denjenigen, die im Hintergrund arbeiten, leisten sie einen unermesslichen Beitrag zur Gesundheit und zum Wohlbefinden unserer Gesellschaft.
Historisches
Nicht ohne Grund begehen wir den Tag der Pflege am 12. Mai, denn an diesem Tag, vor 204 Jahren wurde eine Pionierin der modernen Krankenpflege geboren: Florence Nightingale. Sie entschied sich 1845 dafür Ihr Leben dem Beruf der Krankenpflege zu widmen – gegen den Wunsch ihrer Eltern. Zu dieser Zeit hatte die Krankenpflege in Großbritannien einen schlechten Ruf, da sie oft von unqualifizierten und unzuverlässigen Personen ausgeübt wurde. Florence Nightingale erkannte die dringende Notwendigkeit einer professionellen Ausbildung für Pflegekräfte und absolvierte selbst eine Ausbildung in Krankenhäusern sowie in der Kaiserswerther Diakonie.
Während des Krimkrieges betreute sie verwundete britische Soldaten in einem türkischen Militärkrankenhaus und wurde aufgrund ihrer nächtlichen Besuche bei den Verwundeten als „The Lady with the Lamp“ bekannt. Nach ihrer Rückkehr nach Großbritannien wurde sie, selbst geschwächt vom Krimfieber, als Nationalheldin gefeiert und setzte sich weiterhin für Reformen im Sanitätswesen und für eine höhere Ausbildungsqualität in der Krankenpflege ein. 1860 gründete sie die „Nightingale School of Nursing“ am Londoner St Thomas‘ Hospital. Ihr neues Ausbildungsmodell sorge weltweit für Aufmerksamkeit. Es sah u. a. vor, dass Auszubildende nicht durch Ärzte, sondern durch Pflegepersonal angeleitet werden sollten, die auf diesem Gebiet bereits jahrelange Erfahrung sammeln konnten. Großen Wert legte sie auf die Hygiene, denn sie war der Meinung, dass viel Erkrankungen durch richtiges Lüften, Sauberkeit sowie eine geeignete Ernährung geheilt werden könnten. Kurz vor ihrem Tod im Jahr 1910 erhielt sie als erste Frau den britischen Verdienstorden.
Florence Nightingale setzte sich Zeit ihres Lebens unermüdlich für die Anerkennung der Krankenpflege als professionellen Beruf und für höhere Ausbildungsstandards ein. Ihre aufopfernde Arbeit prägte die moderne Krankenpflege und machte sie zu einer Ikone des Gesundheitswesens.
Eine starke Frau hat die Pflege, wie wir sie heute kennen, geprägt und viele mutige Männer und Frauen tun dies weiterhin, indem sie Tag für Tag eine Arbeit verrichten, die unsere Gesellschaft trägt.
Florence Nightingale
Aktuelles
Die Digitalisierung bringt uns als Berater in viele verschiedene Unternehmen, wir erhalten Einblicke in die unterschiedlichsten Branchen und Arbeitsbereiche – so auch in die Pflege. Wir werden Tag für Tag mit den Herausforderungen konfrontiert, mit denen diese Branche zu kämpfen hat und durften im Rahmen unserer Arbeit bereits viele wunderbare Menschen kennen lernen und wertvolle Kontakte knüpfen. Wir haben es uns, gemeinsam mit unserem Netzwerk, zur Aufgabe gemacht mithilfe von Digitalisierung, wegweisenden Technologien und unserem unermüdlichen Einsatz bessere Arbeitsbedingungen für effizientes Arbeiten zu schaffen, damit sich die Pflegekräfte wieder verstärkt ihrer eigentlichen Aufgabe widmen können – dem Kümmern um die Menschen, die ihnen vertrauen.
Danke
Deshalb sagen wir heute „Danke“ und zollen den Menschen Anerkennung, die jeden Tag alles geben und unermüdlich ihre Arbeit leisten, um anderen zu helfen. Sie verdienen unsere Unterstützung, unseren Respekt und unsere Wertschätzung – an jedem Tag des Jahres.
Von der Kunst des Digitalisieren-Müssens und -Wollens
„Oh Gott, wir müssen unbedingt digitalisieren, um den Anschluss nicht zu verlieren!“
So oder so ähnlich denken viele Unternehmer in kleinen und mittleren Betrieben. Doch eins wissen wir noch aus unserer Jugend und auch, wer pubertierende Kinder zu Hause hat, kann davon ein Liedchen singen: Wenn etwas sein MUSS, dann führt das nicht gerade dazu, dass diese Aufgabe mit Hingabe, Herzblut und Leidenschaft erledigt wird, sondern vielmehr mit Widerstand und Unwillen. Und was bei einem Projekt herauskommt, das unter solchen Vorzeichen beginnt, kann sich sicher jeder lebhaft vorstellen.
Unternehmer sein ist so viel mehr
Ich bewundere Menschen, die z. B. aus einem einfachen Stück Holz etwas Wunderbares, Kreatives und Einzigartiges schaffen können und Ihre Passion, ihr Können, ihr Hobby zum Beruf machen, um damit Ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Doch zum Unternehmer-Sein gehört so viel mehr als das eigentliche Schaffen. Angebote und Rechnungen müssen geschrieben und versendet werden, sonst steht ganz schnell die Bank vor der Tür, Steuererklärungen sind verpflichtend, Lohnabrechnungen müssen erstellt werden und noch so viel mehr, das bei mangelhafter Organisation schon so manches Unternehmen in die Knie gezwungen hat. Wenn es erst einmal so weit gekommen ist, dann ist guter Rat teuer.
Aller Anfang ist schwer …
Digitalisierte Geschäftsprozesse und -abläufe vereinfachen den Arbeitsalltag und schaffen mehr Freiraum für die wirklich wichtigen Dinge. Aber wo soll man beginnen?
Ein guter Rat: Holen Sie sich professionelle Unterstützung. Erfahrene Unternehmens- und Digitalisierungsberater helfen Ihnen den richtigen Weg für Ihr Unternehmen zu finden – und oft werden die Beratungsdienstleistungen mit einer Quote von bis zu 80% der entstandenen Beratungskosten staatlich gefördert.
… nicht mit professioneller Unterstützung:
Doch wie genau kann eine Digitalisierungsberatung Ihrem Unternehmen auf dem Weg in die digitale Zukunft helfen? Im Folgenden zeigen wir Ihnen die verschiedenen Aspekte der Digitalisierung und, wie eine professionelle Beratung Ihrem Unternehmen dabei helfen kann, die Vorteile der Digitalisierung optimal zu nutzen.
1. Analyse der aktuellen Geschäftsprozesse:
Der erste Schritt auf dem Weg zur Digitalisierung besteht darin, eine umfassende Analyse der aktuellen Geschäftsprozesse durchzuführen. Natürlich kennt niemand Ihren Betrieb so gut, wie sie selbst, jedoch führt dies auch schnell zu einer gewissen „Betriebsblindheit“ für eingeschliffene Abläufe. Ein neutraler externer Berater sieht Ihr Alltagsgeschäft aus einem anderen Blickwinkel und kann so den Optimierungsbedarf schneller erkennen, Schwachstellen aufdecken und Potenziale für Verbesserungen identifizieren.
2. Entwicklung einer maßgeschneiderten Digitalisierungsstrategie:
Basierend auf den Ergebnissen der Prozessanalyse entwickelt ein Digitalisierungsberater eine maßgeschneiderte Strategie für Ihr Unternehmen. Diese Strategie umfasst die Auswahl geeigneter digitaler Lösungen, die Entwicklung eines Umsetzungsplans sowie die Festlegung von Zielen und Meilensteinen. Indem sie Ihre individuellen Anforderungen und Ziele berücksichtigt, stellt eine professionelle Beratung sicher, dass Ihre Digitalisierungsstrategie optimal zu Ihrem Unternehmen passt. Auch die Förderfähigkeit des Projektes durch staatliche Programme wird in diesem Schritt überprüft.
3. Auswahl und Implementierung digitaler Lösungen:
Ein entscheidender Schritt auf dem Weg zur Digitalisierung besteht in der Auswahl und Implementierung geeigneter digitaler Lösungen. Eine Digitalisierungsberatung kann Ihnen dabei helfen, die richtigen Tools und Technologien auszuwählen, die Ihren Anforderungen entsprechen und Ihr Geschäft unterstützen. Die einzelnen Komponenten müssen wandelbar an die zukünftigen Anforderungen angepasst und erweitert werden können, sonst erhalten Sie statische, von einander isolierte Insellösungen, die keinerlei Mehrwert bieten.
4. Schulung und Unterstützung Ihrer Mitarbeiter:
Binden Sie ihre Mitarbeiter bereits im Planungsstadium des Projektes mit ein, sie müssen sich verstanden fühlen und dürfen bei der Lösungsfindung auf keinen Fall übergangen werden, denn sie sind wichtige Faktoren für den Erfolg der Digitalisierungsmaßnahme und für den Erfolg ihres Unternehmens. Alle, Unternehmensführung, Berater und Mitarbeiter, müssen an einem Stang ziehen, sich gegenseitig unterstützen. Dann können die geplanten Lösungen erfolgreich in die Unternehmensprozesse integriert werden. Bieten Sie Ihren Mitarbeitern Schulungen und Fortbildungen an, damit die neuen Technologien optimal genutzt werden können.
5. Kontinuierliche Optimierung und Anpassung:
Die Digitalisierung ist kein Sprint, sondern ein Marathon, ein kontinuierlicher Prozess, der eine ständige Optimierung und Anpassung erfordert. Eine Digitalisierungsberatung kann Ihnen dabei helfen, den Erfolg Ihrer Digitalisierungsstrategie zu überwachen und fortlaufend zu verbessern. Auch können und müssen nicht alle Geschäftsbereiche sofort digitalisiert werden. Ihr Berater identifiziert die Bereiche, die von einer Transformation am meisten profitieren und welche Abteilungen ggf. im nächsten Schritt mit einbezogen werden.
Aus „Widerstand ist zwecklos“ wird „Ja, ich will“
Eine Digitalisierungsberatung kann Ihnen dabei helfen die Vorteile der Digitalisierung optimal zu nutzen. Von der Analyse Ihrer Geschäftsprozesse bis hin zur Implementierung neuer digitaler Lösungen bietet eine professionelle Beratung umfassende Unterstützung auf dem Weg zur digitalen Transformation. Wenn auch Sie sich auf den Weg zur Digitalisierung machen möchten, sollten Sie in Betracht ziehen, die Dienste einer Digitalisierungsberatung in Anspruch zu nehmen – Ihr Unternehmen wird es Ihnen danken.
Und so wird mit professioneller Unterstützung aus einem anfänglichen Widerstand eine vielversprechende Zukunftsperspektive.
In einer sich ständig verändernden Welt, die sich unaufhaltsam digitalisiert, ist es für Unternehmen entscheidend, Schritt zu halten, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Doch oft können hohe Kosten und begrenzte Ressourcen Innovationen und Wachstum behindern. Die Bundesregierung hat dies erkannt und unterstützt Unternehmer durch die Bafa-Beratung dabei, die Chancen der Digitalisierung optimal zu nutzen. Das Förderprogramm hilft kleinen und mittleren Betrieben (KMU) dabei vielleicht schon lange geplante und notwendige Digitalisierungsprojekte umzusetzen. Doch was genau steckt hinter dieser Förderung? Wie läuft eine BAFA-Beratung ab und wer kann von ihr profitieren?
Was wird gefördert?
Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert gezielt Beratungsleistungen, die darauf abzielen, Unternehmen bei der Erschließung der Potenziale der Digitalisierung zu unterstützen. Hierbei geht es nicht nur um die Implementierung neuer Technologien, sondern auch um die Optimierung von Prozessen, um effizienter und nachhaltiger arbeiten zu können. Von der Analyse der Ist-Situation bis zur Entwicklung konkreter Umsetzungsstrategien – die Förderung erstreckt sich über sämtliche Phasen des Digitalisierungsprozesses.
Wie wird gefördert?
Die Förderung unterstützt Unternehmen finanziell bei der Inanspruchnahme externer Beratungsleistungen in Form eines Zuschusses. Dies hilft Unternehmen, qualifizierte Beratung in Anspruch zu nehmen, ohne dabei ihre finanzielle Stabilität zu gefährden. Die Höhe der Förderung hängt hier erstmal vom Unternehmensstandort ab.
Wichtig ist an diesem Punkt noch zu erwähnen, dass vor Zustellung des Zuwendungsbescheides nicht mit der Umsetzung begonnen werden darf. In der Regel erfolgt diese Zusage jedoch sehr schnell. Ein weiterer Aspekt ist die Anzahl der förderfähigen Beratungen: Es ist möglich innerhalb von drei Jahren bis zu fünf Beratungen für Teilprojekte zu beantragen.
Wer wird gefördert?
Die BAFA-Beratung richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Diese können unter folgenden Voraussetzungen eine Förderung für eine Unternehmensberatung in Anspruch nehmen. Die KMUs müssen rechtlich selbständig und im Bereich der gewerblichen Wirtschaft oder der Freien Berufe am Markt tätig sein, ihren Unternehmenssitz und Geschäftsbetrieb in der Bundesrepublik Deutschland haben, weniger als 250 Personen beschäftigen und einen Jahresumsatz von nicht mehr als 50 Millionen Euro oder eine Jahresbilanzsumme von nicht mehr als 43 Millionen Euro haben. (Quelle: Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle)
Wie läuft eine BAFA-Beratung ab?
Der Ablauf einer Bafa-Beratung ist klar strukturiert und zielt darauf ab, den individuellen Bedürfnissen des Unternehmens gerecht zu werden. Zunächst erfolgt eine umfassende Analyse der Unternehmenssituation. Hierbei wird das gesamte Unternehmen ganzheitlich betrachtet, um die Stärken und Schwächen des Betriebes herauszustellen und im ersten Schritt festzulegen, wo Digitalisierung sinnvoll ist und in welchem Umfang.
Sind die Schwachstellen benannt, geht es darum, die Ursachen zu erkennen und lösungsorientiert zu optimieren. Der Berater erarbeitet anhand all der gewonnenen Informationen eine Handlungsempfehlung, gibt realisierbare Verbesserungsvorschläge und zeigt mögliche Alternativen auf. Er erstellt eine individuell auf das jeweilige Unternehmen zugeschnittene detaillierte, praxisorientierte Anleitung.
Das Ergebnis einer solchen Beratung ist ein betriebsindividueller Digitalisierungsplan mit konkreten Handlungsempfehlungen und einer Anleitung.
Registrierte Berater finden
Die Berufsbezeichnung „Digitalisierungsberater“ ist keine geschützte Berufsbezeichnung, daher darf jeder sich diesen Titel verpassen, ganz egal, welche Qualifizierung er aufweisen kann. Es ist also möglich, dass sie an einen selbsternannten Berater geraten, der vielleicht eines Morgens aufgewacht ist und sich dachte: „Ab heute bin ich Digitalisierungsberater“.
Die Digitalisierungsberatung sowie die Beantragung von Fördermitteln ist ein komplexes Feld, das man nur mit dem nötigen Rüstzeug sicher durchschreiten kann. Sie dürfen daher bei der Auswahl Ihres Beraters durchaus kritisch sein, um sicherzustellen, dass Ihre Interessen gut vertreten werden und alle das gleiche Ziel verfolgen. Fragen Sie nach Expertisen, Erfahrung und Zertifizierungen, die den Berater als qualifiziert ausweisen. Hierzu zählen beispielsweise Mitgliedschaften in Berufsverbänden.
Besonders bei der Beantragung von Zuschüssen aus Mitteln des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) sind die Regeln für Berater sehr streng. Nur wer als BAFA-Berater registriert ist, darf Zuschüsse abrufen und Beratungen durchführen. Um Registrierter Berater des BAFA Förderprogramms „Förderung von Unternehmensberatungen für KMU“ zu werden, muss der Berater eine Reihe von Voraussetzungen erfüllen. Ein solcher Qualitätsnachweis kann Ihnen dabei helfen, einen seriösen und erfahrenen Berater zu finden.
Auf der Webseite der BAFA können Unternehmen eine Liste registrierter Berater einsehen und denjenigen auswählen, der am besten zu ihren Anforderungen passt.
Unser Beratungsschwerpunkt: Die Digitalisierung
In unserer Beratung legen wir einen besonderen Fokus auf die Digitalisierung. Wir verstehen die Herausforderungen, vor denen Unternehmen in Zeiten der digitalen Transformation stehen, und begleiten Sie bei jedem Schritt auf dem Weg zu einer erfolgreichen Umsetzung. Unsere Experten bringen nicht nur technologisches Know-how, sondern auch umfassendes betriebswirtschaftliches Verständnis mit. Wir helfen Ihnen dabei, die richtigen Technologien auszuwählen, Prozesse zu optimieren und neue Geschäftsmodelle zu entwickeln, um langfristigen Erfolg zu sichern.
Die BAFA-Beratung bietet eine einzigartige Chance für Unternehmen, die Potenziale der Digitalisierung zu nutzen und sich für die Zukunft zu rüsten. Nutzen Sie diese Möglichkeit, um Ihr Unternehmen fit für die Herausforderungen der modernen Geschäftswelt zu machen. Kontaktieren Sie uns und lassen Sie uns gemeinsam den Weg in eine erfolgreiche digitale Zukunft gestalten.
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