Seit einiger Zeit beschäftigt uns eine auf den ersten Blick einfache Frage:
Was passiert eigentlich zwischen dem Moment, in dem jemand Interesse zeigt, und dem Moment, in dem ein echtes Gespräch entsteht?
In der Theorie ist die Antwort klar: Jemand meldet sich beispielsweise zu einem Webinar an, hinterlässt Kontaktdaten nach einer Kampagne oder führt ein erstes Gespräch auf einer Messe. Das Interesse ist da. Der Faden ist aufgenommen.
In der Praxis jedoch erleben wir häufig etwas anderes: Der Faden bleibt liegen. Nicht bewusst und schon gar nicht aus mangelndem Engagement, sondern weil der Alltag schneller ist als jede gute Absicht. Projekte drängen, Mitarbeitende brauchen Entscheidungen, Kunden erwarten Antworten. Und so verliert sich zwischen Interesse und Entscheidung manchmal genau das, was eigentlich wachsen sollte.
Und hier kommt „Outbound“ ins Spiel. Gemeint ist damit keine wahllose Kaltakquise, sondern die strukturierte, aktive Kontaktaufnahme mit Menschen, die bereits Berührungspunkte mit dem Unternehmen hatten, also das bewusste Wiederaufnehmen eines begonnenen Gesprächsfadens.
Warum reaktiv nicht immer ausreicht
Viele Unternehmen haben ihre Erreichbarkeit gut organisiert. Telefonassistenzen, Serviceprozesse oder Chatlösungen sorgen dafür, dass eingehende Anfragen nicht verloren gehen. Solche Inbound-Strukturen sind sinnvoll und wichtig.
Doch sie sind nicht aktiv, sie bleiben reaktiv, sie greifen erst dann, wenn jemand den nächsten Schritt macht.
Und genau deshalb hat uns unsere eingangs gestellte Frage nicht losgelassen: Was passiert mit all den Kontakten, die grundsätzlich interessiert sind, aber keinen aktiven Termin vereinbaren? Wer sorgt dafür, dass der Faden nicht reißt oder sich verheddert?
Gerade im Mittelstand erleben wir, dass dieses „schwarze Loch“, also die Zeit zwischen Interesse und Kontaktaufnahme, oft nicht klar geregelt ist. Leads werden gesammelt, aber nicht konsequent qualifiziert. Gespräche werden angedacht, aber nicht terminiert. Und am Ende entsteht das Gefühl, Potenzial zu verschenken.
Und das Gefühl trügt nicht. Bei der großen, oft unüberschaubaren Flut an Angeboten gehen Kunden anders an Anfragen heran: Sie suchen bewusst oder lassen suchen, finden ein für sie attraktives Angebot, stellen eine Anfrage. Wird diese nicht zeitnah und zufriedenstellend zurückgespielt, wenden sie sich an den nächsten Anbieter oder verlieren das Interesse. Klingt hart, ist aber leider immer häufiger die eiskalte Realität.
Wie aus Beobachtung eine Lösung wurde
Wir kennen diese Situation auch aus eigener Erfahrung. Als Ehepaar, als Eltern, als Unternehmer tragen wir viel Verantwortung in unterschiedlichen Rollen – gleichzeitig. Struktur ist für uns deshalb kein theoretisches Konzept, sondern eine praktische Notwendigkeit. Wenn Prozesse nicht verlässlich funktionieren, entsteht Unruhe, beruflich wie privat.
Aus dieser Haltung heraus haben wir unseren gigabit.ai Outbound-Manager entwickelt. Nicht als Ersatz für Menschen, sondern als Strukturhilfe. Er übernimmt klar definierte Schritte in der aktiven Kontaktaufnahme, dokumentiert nachvollziehbar und übergibt nur dann an den Vertrieb, wenn echtes Interesse besteht.
Das Ziel ist nicht, mehr Gespräche zu führen, sondern die richtigen.
Konkrete Situationen aus der Praxis
Ein typisches Beispiel sind warme Leads aus Webinaren oder Veranstaltungen. Grundsätzlich besteht Interesse, doch nicht jede Person ist sofort bereit für ein vertiefendes Gespräch. Der Outbound-Manager nimmt hier strukturiert Kontakt auf, stellt sich transparent als KI-Assistenz vor und nimmt das Gespräch auf.
Daraus ergeben sich in der Regel drei klare Ergebnisse: kein Interesse, späterer Gesprächswunsch oder ein konkreter Termin. Entscheidend ist, dass der Prozess verlässlich ist und nicht von der aktuellen Auslastung einzelner Mitarbeitender abhängt. Und was geschieht nach dem Telefonat? Hier beginnt der anschließende Workflow: die Kontaktdaten müssen weiterverarbeitet werden:
Der Angerufene hat kein Interesse: Der Bot darf diese Person auf keinen Fall noch einmal anrufen.
Zeigt der Gesprächspartner Interesse, möchte jedoch zu einem späteren Zeitpunkt erneut kontaktiert werden, muss der Bot eine Wiedervorlage anlegen, damit der Kontakt nicht untergeht und der dünne gerade gesponnene Faden nicht wieder abreißt.
Vielleicht freut sich der Interessent auch über die Kontaktaufnahme und vereinbart einen Termin – dann übergibt der Bot an einen erfahrenen Vertriebsmitarbeiter.
Gerade diese Abläufe, die sich während der Outbound-Anrufe im Hintergrund abspielen sind spielentscheidend.
Ganz ähnlich verhält es sich im Marketing. Wenn jemand auf eine Anzeige reagiert oder sich für ein Angebot registriert, erwartet er eine zeitnahe Rückmeldung. Geschwindigkeit ist hier nicht Druck, sondern Professionalität. Wer Interesse zeigt, sollte spüren, dass dieses Interesse ernst genommen wird.
Auch im Außendienst erleben wir, wie schnell Fäden abreißen können. Bestandskunden möchten besucht werden, Termine müssen koordiniert, Routen geplant werden. Ohne Struktur entsteht unnötiger Abstimmungsaufwand. Mit einem klar definierten Outbound-Prozess werden Termine effizient gebündelt und Gespräche gezielt vorbereitet.
Transparenz als Grundhaltung
Ein Punkt ist uns dabei besonders wichtig: Unsere Systeme geben sich klar als KI-Assistenten zu erkennen. Das ist nicht nur eine gesetzliche Verpflichtung, die für Inbound- wie Outbound-Telefonie gleichermaßen gilt, sondern für uns auch eine Frage der Haltung. Transparenz schafft Vertrauen. Digitalisierung darf Prozesse vereinfachen, aber sie darf nicht im Unklaren lassen, wer oder was kommuniziert.
Unsere Erfahrung zeigt, dass genau diese Offenheit zu einer hohen Akzeptanz führt. Mitarbeitende erleben die Unterstützung nicht als Konkurrenz, sondern als Entlastung. Sie gewinnen Zeit für Gespräche, in denen Empathie, Erfahrung und Persönlichkeit gefragt sind, also für jene Momente, in denen menschliche Stärke den Unterschied macht.
Was passiert also zwischen Interesse und Entscheidung?
Kommen wir noch einmal zurück zu unserer Ausgangsfrage. Zwischen Interesse und Entscheidung passiert im besten Fall eines: Struktur.
Struktur bedeutet, dass ein aufgenommener Faden nicht zufällig weitergeführt wird, sondern ganz bewusst, dass Kontakte nicht im CRM liegen bleiben, sondern verlässlich bearbeitet werden und dass Vertrieb nicht vom Zufall, sondern von klaren Prozessen getragen wird.
Der Outbound-Manager ist für uns deshalb nicht nur eine weitere technische Errungenschaft, sondern eine bewusste Entscheidung. Eine Entscheidung Verantwortung für den Zwischenraum zu übernehmen, für mehr Struktur, mehr Leads, mehr Kunden und letztlich mehr Umsatz. Der Outbound-Manager ist von Hause aus strukturiertes Herangehen an dieses Thema gewöhnt und etabliert sich so schnell zu einem Kollegen, der echte Entlastung und Gewinn mitbringt.
Zum Schluss
Die Antwort auf die obige Frage lautet deshalb: Das „schwarze Loch“ zwischen Interesse und Entscheidung sollte kein Vakuum sein, sondern ein klar strukturierter und verlässlicher Prozess.
Und manchmal bedeutet das ganz schlicht, einen begonnenen Faden nicht reißen zu lassen.
Wenn Sie sich fragen, wie stabil diese Fäden in Ihrem Unternehmen aktuell sind, schauen wir gerne gemeinsam mit Ihnen auf Ihre Prozesse. Nicht, um Technologie in den Vordergrund zu stellen, sondern um Verlässlichkeit zu schaffen.
Mehr von uns gibt es auch im YouTube-Podcast Gilles².
Heute ist Mittwoch, aber das ist eigentlich auch der einzige Unterschied zur Aufnahme der letzten Folge. Der Kaffee duftet, der Himmel ist noch ein bisschen grau und wir sitzen schon wieder zusammen, Mikro an, Notizen auf dem Tisch. In der letzten Folge haben wir uns angeschaut, was ChatGPT kann und was nicht. Wir haben euch gezeigt, wie ihr KI-generierte von menschlich erstellten Texten unterscheiden könnt und ein paar Tipps zum Prompting zusammengetragen. Heute wird’s etwas ernster. Denn sobald KI-Texte veröffentlicht, geteilt oder gar verkauft werden sollen, stellt sich unwillkürlich die Frage: Ist das eigentlich erlaubt?
Da auch wir uns immer wieder mit dieser und ähnlichen Fragen konfrontiert sehen, reden wir in dieser Folge über die Aspekte Recht und Ethik. Klingt auf den ersten Blick trocken, ist in Wahrheit aber echt interessant und betrifft jeden, der mit KI arbeitet, schreibt oder Content erstellt.
Rechtlich betrachtet: Wem gehört ein KI-Text?
Kurz gesagt: Niemandem. Nur Werke, die von Menschen geschaffen werden, sind urheberrechtlich geschützt. Somit ist ein von ChatGPT geschriebener Text gemeinfrei, das heißt du darfst ihn theoretisch nutzen, verändern, veröffentlichen.
Aber: Nur weil man etwas darf, heißt das noch lange nicht, dass man es auch sollte.
Denn wer einen KI-Text eins zu eins übernimmt und unter eigenem Namen veröffentlicht, gibt etwas als eigenes geistiges Eigentum aus, das es nicht ist. Rechtlich mag das (noch) kein Problem sein, aber ethisch ist es äußerst fragwürdig.
Hier spricht jetzt die Journalistin in mir: Wir sind dem Pressekodex des Deutschen Presserates verpflichtet, deshalb möchte ich den Sprecher des Presserats Manfred Protze aus dem Magazin KOM aus dem September 2024 zitieren: „Wer sich zur Einhaltung des Pressekodex verpflichtet, trägt die presseethische Verantwortung für alle redaktionellen Beiträge, unabhängig von der Art und Weise der Erstellung. Diese Verantwortung gilt auch für künstlich generierte Inhalte.“ Wer also KI-generierte Texte eins zu eins übernimmt, ohne zu prüfen oder zu überarbeiten, riskiert Fehler, Glaubwürdigkeitsverlust und wirkt austauschbar. Mein Tipp: Nutzt die Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz zum Brainstormen, um die Kreativität anzukurbeln, wenn diese nicht sofort anspringen will und betrachtet die Texte als grobe Rohware. Wenn ihr sie dann überarbeiten und dem geschriebenen Wort eure eigene Stimme verleiht, macht ihr den oft austauschbar und tröge klingenden Text zu eurem eigenen unverkennbaren Werk.
Was gilt bei Bildern und Grafiken?
Hier wird’s tricky: Auch KI-generierte Bilder haben keinen klassischen Urheber. Aber Vorsicht, denn viele Bildgeneratoren greifen auf Trainingsdaten zurück, die aus urheberrechtlich geschützten Quellen stammen.
Dazu kommt: Wenn ein KI-Bild eine echte Person abbildet oder einem Markenlogo ähnelt, kann das zu Verstößen gegen Persönlichkeits- oder Markenrechte führen.
„Sind diese (Bilder) mithilfe von KI entstanden, müssen sie als Symbolbilder gekennzeichnet werden. Es darf nicht der Eindruck entstehen, dass künstlich generierte Bilder die Realität abbilden.” (Manfred Protze, Magazin KOM 09/24) Unser Tipp: Verwende KI-Bilder nur, wenn du weißt, woher sie kommen, oder nutze sie, genau wie die generierten Texte, lediglich als Ideenskizze für eigene Entwürfe.
Ethik: Nur weil es geht, muss man’s nicht tun
Technisch ist heute fast alles möglich. Aber die eigentliche Frage lautet: Was ist verantwortungsvoll und vertretbar?
Ist man einmal darauf aufmerksam gemacht worden, fällt es tatsächlich in vielen Bereichen auf: KI-Texte, die zwar auf den ersten Blick neutral klingen, tragen unbewusst so genannte Bias, also Vorurteile oder Verzerrungen, weiter. Fragt man ChatGPT zum Beispiel nach einem CEO, bekommt man fast immer denselben Typ gezeigt: männlich, weiß, Anzug, selbstbewusstes Lächeln. Bestimmte kulturelle Vorstellungen werden als Standard gesetzt. Das ist stereotypisch, diskriminierend, unausgewogen und kann sich zu einem echten Problem auswachsen. Besonders heikel sind solche Bias im Recruiting, im Journalismus und bei politischen Themen. Jedoch ist das kein böser Wille der KI, sie spiegelt lediglich die Daten, mit denen sie trainiert wurde. Deshalb hier ein Tipp zum Umgang mit diesem Hindernis: Erkennen, hinterfragen, diversifizieren, und die KI bewusst nutzen, denn sie ist ein Werkzeug, kein objektiver Richter.
Ethische Leitfragen, die wir uns stellen sollten
Darf ich das, was ich da veröffentliche, rechtlich wirklich nutzen?
Wem schade ich, wenn ich es tue?
Sollte ich transparent machen, dass der Text von KI unterstützt wurde?
Trägt der Text unbewusst Vorurteile weiter?
Ist der Einsatz an dieser Stelle sinnvoll oder einfach nur bequem?
Und dann wäre da noch die Nachhaltigkeit
Was viele vergessen, sind die immensen Energiekosten. Und KI kostet Energie. Viel Energie. Jede Textgenerierung, jedes Bild, jede Anfrage verbraucht Strom.
Deshalb gilt für uns: KI da einsetzen, wo sie echten Mehrwert bringt und nicht einfach, weil sie gerade „cool“ ist.
Unser Fazit
KI kann Texte schreiben, Bilder malen, Stimmen klonen. Aber sie hat kein Bewusstsein, keine Haltung, keine Verantwortung. Das bleibt unsere Aufgabe als Journalist:innen, als Unternehmer:innen, als Menschen.
Wie geht’s weiter?
In Teil 3 unserer Mini-Serie „ChatGPT ungeschminkt“ schauen wir nach vorn: Welche Chancen bringt KI? Wo liegen Risiken und wie können wir die Zukunft aktiv gestalten, statt nur zu reagieren?
Es wird visionär, ein bisschen Sci-Fi aber wie immer mit Bodenhaftung, Kaffee und der richtigen Portion Gilles²-Humor.
🎧 Hier geht’s direkt zur zweiten Podcast-Folge: Gilles² – TEIL 2
Es ist Sonntagmorgen, die Sonne kämpft sich durch den Nebel und wir sitzen mit einer Tasse Kaffee am Tisch. Während wir noch ein bisschen verschlafen in die Tasse blinzeln, reden wir über das Thema, das gerade alle bewegt: ChatGPT. Uns war schnell klar, dazu machen wir eine Mini-Serie. Nicht trocken und technisch, sondern so, wie wir das immer machen, eben auf unsere ganz spezielle Gilles²-Art: mit einer Prise Humor, persönlich, aber auch kritisch und nah an der Praxis
Und das erwartet euch in unserer 3-teiligen Mini-Serie „ChatGPT ungeschminkt“:
In Teil 1 starten wir mit der Frage: Was geht, was geht nicht?
In Teil 2 wird es etwas ernster – wir schauen auf rechtliche und ethische Aspekte.
Und in Teil 3 werfen wir schließlich einen Blick in die Zukunft.
Was ChatGPT richtig gut kann
Ideen sortieren und Vorschläge machen
Erste Entwürfe liefern
Struktur schaffen, wo Chaos herrscht
Routine-Aufgaben übernehmen
Wo ChatGPT an Grenzen stößt
Halluzinationen: plausible, aber falsche Fakten (z. B. der „Mosenberg“ mit 1.200 Metern Höhe 😅)
Austauschbare Texte: glatt, aber ohne Persönlichkeit
Kein echtes Wissen: die KI spiegelt nur Muster
So erkennst du KI-generierte Texte
Klingen zwar rund, bleiben aber austauschbar.
Nutzen Floskeln wie „insgesamt“, „darüber hinaus“, Unmengen von Gedankenstrichen und immer gleiche Satzkonstruktionen.
Fakten klingen sicher und werden selbstbewusst präsentiert, sind aber oft schlicht und ergreifend falsch.
Hierzu haben wir ein Beispiel mitgebracht: Zwei Texte zum selben Thema, einmal KI-generiert, einmal menschlich formuliert. Anhand dieser Texte wollen wir euch zeigen, wie ihr die Unterschiede erkennt:
Beispiel 1: KI-generiert
„An einem Sonntagmorgen scheint die Sonne durch den Nebel und eine Tasse Kaffee steht dampfend auf dem Tisch. Es ist ein perfekter Moment, um über spannende Themen wie künstliche Intelligenz nachzudenken. ChatGPT ist eine der bekanntesten Anwendungen und bietet zahlreiche Chancen sowie Herausforderungen. In diesem Artikel möchten wir einige Tipps geben, wie man ChatGPT effektiv nutzen kann. Außerdem werfen wir einen Blick auf rechtliche und ethische Aspekte sowie auf zukünftige Entwicklungen – damit erhältst du einen umfassenden Überblick über die Möglichkeiten dieser Technologie.“
👉 Typisch: Glatt, rund, korrekt klingend, aber sehr allgemein, austauschbar, ohne echte Persönlichkeit.
Beispiel 2: Menschlich formuliert
„Es ist Sonntagmorgen, die Sonne kämpft sich durch den Nebel und wir sitzen mit einer Tasse Kaffee am Tisch. Während wir noch ein bisschen verschlafen in die Tasse blinzeln, reden wir über das Thema, das gerade alle bewegt: ChatGPT. Uns war schnell klar, dazu machen wir eine Mini-Serie. Nicht trocken und technisch, sondern so, wie wir das immer machen, eben auf unsere ganz spezielle Gilles²-Art: mit einer Prise Humor, persönlich, aber auch kritisch und nah an der Praxis.“
👉 Typisch: Persönlich, atmosphärisch, mit kleinen Details ausgeschmückt, einer Prise Umgangssprache und eben ganz viel eigenem Stil. All das sind Dinge die KI fehlen. Man spürt eine echte Stimme, keine „glatte Broschüre“.
So lässt sich der Unterschied gut zeigen:
KI-Texte = informativ, neutral, aber oft seelenlos
Menschliche Texte = individueller Ton, kleine Beobachtungen, persönliche Note
Checkliste:
1. Ton & Persönlichkeit
KI: klingt neutral, höflich, fast „zu perfekt“
Mensch: zeigt Haltung, Emotionen, der Text hat Ecken und Kanten
2. Details & Atmosphäre
KI: beschreibt Szenen oberflächlich
Mensch: nimmt wahr und beschreibt, wie es riecht, klingt oder sich anfühlt
3. Sprachrhythmus & Pausen
KI: Sätze sind gleich lang, strukturiert, oft mit Floskeln verbunden („darüber hinaus“, „insgesamt betrachtet“) und enthalten ein Übermaß an Gedankenstrichen.
Mensch: variiert im Rhythmus, nutzt Ellipsen, Pausen, kleine Brüche und Einschübe
4. Fehler & Unschärfen
KI: schreibt formal korrekt aber oft zu steril
Mensch: erlaubt sich kleine Umwege und persönliche Wendungen, denn genau das macht Texte authentisch
5. Gedankentiefe & Haltung
KI: bleibt an der Oberfläche, fasst Bekanntes zusammen
Mensch: ordnet ein, hinterfragt, bezieht Stellung, lernt, entwickelt neue Meinungen und Ideen aus seinen Erfahrungen
Ein guter KI-Text klingt korrekt, ein von einem Menschen erdachter Text klingt echt. Und das merkt man oft schon nach dem ersten Satz.
Unsere Tipps fürs Prompting
Sei konkret, nenne alle Voraussetzungen, die die KI benötigt, um den gewünschten Text zu generieren. Erkläre, welchem Zweck der Text dienen soll, aus welcher Perspektive er entsteht, also welche Rolle der Schreiber einnehmen soll. Und ein weiterer wichtiger Punkt ist der Stil. Wie soll der fertige Text klingen? Eher seriös, persönlich oder vielleicht humorvoll? Wenn du konkret beschreibst, was du brauchst, dann wirst du auch höchstwahrscheinlich einen guten Text erhalten.
Und wenn es mal etwas komplizierter wird, dann gibt nicht alles auf einmal ein. Führe den KI-Assistenten an die Aufgabe heran, erstelle Teilaufgaben und taste dich langsam ans Ergebnis heran.
Zum Schluss kannst du ChatGPT dann noch bitten, das ganze kritisch zu hinterfragen, denn kritisiert wird nur auf Anfrage, sonst lobt er für jede Idee, die man ihm vorgibt und das ist nicht immer zielführend. Aber wenn die KI konstruktive Kritik mit einfließen lässt, dann erhält man in der Regel ein grobes Gerüst, mit dem man prima arbeiten kann.
Wie geht´s weiter
Das war die Zusammenfassung von Teil 1 unserer Mini-Podcast-Serie. Wir würden uns freuen, wenn du auch bei Teil 2 wieder dabei bist. Dann geht es um die Aspekte Ethik und Recht.
Wir möchten den heutigen „Tag der Pflege“ nutzen, um all jenen zu danken, die ihr Leben der Fürsorge für andere widmen. Von den Pflegekräften an vorderster Front bis hin zu denjenigen, die im Hintergrund arbeiten, leisten sie einen unermesslichen Beitrag zur Gesundheit und zum Wohlbefinden unserer Gesellschaft.
Historisches
Nicht ohne Grund begehen wir den Tag der Pflege am 12. Mai, denn an diesem Tag, vor 204 Jahren wurde eine Pionierin der modernen Krankenpflege geboren: Florence Nightingale. Sie entschied sich 1845 dafür Ihr Leben dem Beruf der Krankenpflege zu widmen – gegen den Wunsch ihrer Eltern. Zu dieser Zeit hatte die Krankenpflege in Großbritannien einen schlechten Ruf, da sie oft von unqualifizierten und unzuverlässigen Personen ausgeübt wurde. Florence Nightingale erkannte die dringende Notwendigkeit einer professionellen Ausbildung für Pflegekräfte und absolvierte selbst eine Ausbildung in Krankenhäusern sowie in der Kaiserswerther Diakonie.
Während des Krimkrieges betreute sie verwundete britische Soldaten in einem türkischen Militärkrankenhaus und wurde aufgrund ihrer nächtlichen Besuche bei den Verwundeten als „The Lady with the Lamp“ bekannt. Nach ihrer Rückkehr nach Großbritannien wurde sie, selbst geschwächt vom Krimfieber, als Nationalheldin gefeiert und setzte sich weiterhin für Reformen im Sanitätswesen und für eine höhere Ausbildungsqualität in der Krankenpflege ein. 1860 gründete sie die „Nightingale School of Nursing“ am Londoner St Thomas‘ Hospital. Ihr neues Ausbildungsmodell sorge weltweit für Aufmerksamkeit. Es sah u. a. vor, dass Auszubildende nicht durch Ärzte, sondern durch Pflegepersonal angeleitet werden sollten, die auf diesem Gebiet bereits jahrelange Erfahrung sammeln konnten. Großen Wert legte sie auf die Hygiene, denn sie war der Meinung, dass viel Erkrankungen durch richtiges Lüften, Sauberkeit sowie eine geeignete Ernährung geheilt werden könnten. Kurz vor ihrem Tod im Jahr 1910 erhielt sie als erste Frau den britischen Verdienstorden.
Florence Nightingale setzte sich Zeit ihres Lebens unermüdlich für die Anerkennung der Krankenpflege als professionellen Beruf und für höhere Ausbildungsstandards ein. Ihre aufopfernde Arbeit prägte die moderne Krankenpflege und machte sie zu einer Ikone des Gesundheitswesens.
Eine starke Frau hat die Pflege, wie wir sie heute kennen, geprägt und viele mutige Männer und Frauen tun dies weiterhin, indem sie Tag für Tag eine Arbeit verrichten, die unsere Gesellschaft trägt.
Florence Nightingale
Aktuelles
Die Digitalisierung bringt uns als Berater in viele verschiedene Unternehmen, wir erhalten Einblicke in die unterschiedlichsten Branchen und Arbeitsbereiche – so auch in die Pflege. Wir werden Tag für Tag mit den Herausforderungen konfrontiert, mit denen diese Branche zu kämpfen hat und durften im Rahmen unserer Arbeit bereits viele wunderbare Menschen kennen lernen und wertvolle Kontakte knüpfen. Wir haben es uns, gemeinsam mit unserem Netzwerk, zur Aufgabe gemacht mithilfe von Digitalisierung, wegweisenden Technologien und unserem unermüdlichen Einsatz bessere Arbeitsbedingungen für effizientes Arbeiten zu schaffen, damit sich die Pflegekräfte wieder verstärkt ihrer eigentlichen Aufgabe widmen können – dem Kümmern um die Menschen, die ihnen vertrauen.
Danke
Deshalb sagen wir heute „Danke“ und zollen den Menschen Anerkennung, die jeden Tag alles geben und unermüdlich ihre Arbeit leisten, um anderen zu helfen. Sie verdienen unsere Unterstützung, unseren Respekt und unsere Wertschätzung – an jedem Tag des Jahres.
In der digitalen Ära, in der visuelle Reize und schnelle Informationsverarbeitung eine zentrale Rolle spielen, sind der „Picture Superiority Effect“ (Bildüberlegenkeitseffekt) und das Konzept des „Dual Coding“ (duales kodieren) nicht nur interessante psychologische Phänomene, sondern auch mächtige Werkzeuge für die Erstellung überzeugender Texte und Webseiten. Gemeinsam mit Ihnen möchte ich nun einen Blick darauf werfen, wie die bewusste Integration von Bildern und das Prinzip des Dual Coding dabei helfen können, Inhalte effektiver zu kommunizieren.
Emotionen spielen eine entscheidende Rolle
Schauen wir uns Bilder, z. B. aus unserer Kindheit, an, werden automatisch die passenden, mit dem Ereignis verbundenen Emotionen abgerufen. Auch umgekehrt lässt sich dieser Effekt beobachten: Erinnern wir uns an eine Erfahrung, erscheinen die damit verbunden Bilder.
Hierzu gibt es zahlreiche Untersuchungen, wie beispielsweise die Versuchsanordnung des Neurobiologen Larry Cahill von 1996: Er zeigte den Testpersonen zwölf neutrale und zwölf hochemotionale Filmsequenzen und beobachtete währenddessen die Gehirnaktivitäten. Als die Testpersonen nach drei Wochen gefragt wurden, an welche Filme sie sich erinnern konnten, erhielt Cahill ein nicht allzu überraschendes Ergebnis: Je emotionaler der Film, desto besser war das Erinnerungsvermögen der Testpersonen.
Aus der Arbeit der Psychologin Anne Hauswald wissen wir, dass positiv wahrgenommene Bilder einen höheren Wiedererkennungswert besitzen als negative Bilder, die u. U. sogar verdrängt werden.
„Ohne Gefühle gibt es keine Erinnerung“ (Hans J. Markowitch). Egal ob wir Bilder oder Filme anschauen, oder ob wir eine reale Erfahrung machen, es werden die gleichen Botenstoffe ausgeschüttet. (Quelle: Sammer/Heppel)
Contest: Text vs. Bild
Für eine erfolgreiche Unternehmenskommunikation sind zwei Dinge entscheidend: Gutes Storytelling und emotionales Bildmaterial. Wir nutzen damit ein natürliches Talent unseres Gehirns, das bei der Betrachtung von Bildern zu seiner Bestform aufläuft. Der „Picture Superiority Effect“ nutzt dieses Talent und verhilft Ihrer PR zu mehr Power. Wir sollten uns nicht zu sehr auf die Information, die mithilfe von Wörtern transportiert wird, verlassen, sondern die Macht der Bilder nutzen.
Adaptiert auf Social media kann man feststellen, dass emotional komplexe Bilder, die einen Gefühlsmix transportieren, besonders erfolgreich sind. Hier werden die Grundemotionen (lt. Paul Ekman) Freude, Trauer, Wut, Angst, Abscheu, Verachtung und / oder Überraschung angesprochen, wobei die zuletzt genannte viral besonders erfolgreich ist. Doch gute Bilder können noch viel mehr erreichen: Heiterkeit, Lust, Frust, Humor, Einsamkeit, Gemeinsamkeit, etc.
Das Bild geht ganz klar als Sieger aus diesem Contest hervor, denn Bilder prägen sich schneller und langfristiger ein.
Ein Beispiel:
Erinnerungswert steigern
Und? Wie empfinden Sie die Vermittlung der Information? Nur Text ist schwierig zu behalten. Betrachten wir die Grafik losgelöst vom Text, so ist die Einordnung immer noch schwierig. Werden beide Aspekte jedoch geschickt kombiniert, ist der Effekt sofort spürbar.
Das resultiert aus unserer größtenteils visuellen Wahrnehmung. Wird diese mit einem Text verknüpft, führt dies zu einer doppelten Kodierung. Diese Theorie des Psychologen Allan Paivio beruht auf der Erkenntnis, dass das Gedächtnis sowohl visuelle als auch verbale Kanäle unabhängig voneinander zur Informationsspeicherung nutzt.
Ein Beispiel:
Wir fahren auf der Autobahn und sehen in der Ferne ein Schild mit den unverwechselbaren goldenen Bögen und denken sofort das Wort „McDonald´s“ … und es wird Heißhunger ausgelöst. Diese Art der Verarbeitung unterstützt das Gehirn, es muss weniger Energie aufbringen, und fördert eine tiefere Informationsverarbeitung.
Tipps für dir Praxis
Storytelling mit Bildern:
Erzählen Sie Ihre Geschichte nicht nur durch Text, sondern verstärken Sie sie durch visuelle Elemente. Einprägsame Bilder können Emotionen wecken und Ihre Botschaft effektiver vermitteln.
Infografiken und Visualisierungen:
Komplexe Informationen lassen sich durch Infografiken leichter verständlich machen. Nutzen Sie Diagramme, Grafiken oder andere visuelle Darstellungen, um komplexe Konzepte zu erklären.
Responsives Design:
Achten Sie darauf, dass Ihre Webseite auf verschiedenen Geräten optimal angezeigt wird. Die Kombination von gut lesbarem Text und ansprechenden Bildern trägt zur Benutzerfreundlichkeit bei.
Informationsmenge reduzieren:
Kommunizieren Sie im Text nur das Nötige, damit dieses Wesentliche in Erinnerung bleibt. Lange Texte schrecken erfahrungsgemäß den Leser ab.
Gruppenstruktur aufbauen:
Ein gut strukturierten Textaufbau entlastet das Arbeitsgedächtnis und hilft das Gelesene zu behalten. Präsentieren Sie Ihre Informationen daher lieber in kleinen leichtverdaulichen Häppchen.
Ansprechend präsentieren:
Wichtig ist nicht nur der strukturierte Textaufbau, sondern die gesamte Präsentation. Bilder müssen zum Text passen und in der richtigen Reihenfolge logisch angeordnet sein, damit das Gehirn sie entsprechend kodieren kann.
Nicht überfordern:
Reizüberflutung wirkt kontraproduktiv, das Gehirn des Konsumenten wird überlastet. Deshalb sollten Sie es vermeiden zu viele verschiedene Schriftarten, Farben und Animationen zu verwenden.
Fazit
Ein Bild kann oft eine komplexe Geschichte erzählen, die schwer in Worte zu fassen ist. Doch die kraftvollste Ausdrucksform entsteht, wenn Bilder und Worte sich vereinen, um eine tiefere und nuanciertere Botschaft zu schaffen. In dieser Kombination entfaltet sich eine einzigartige Wirkung, die über das Hinausgeht, was allein durch visuelle Eindrücke oder geschriebene Sprache erreicht werden kann.
Der Schutz der Privatsphäre im Internet sowie ein sicherer Umgang mit sensiblen Daten ist eines unserer Kernthemen. Wir haben hier in unserem Unternehmensblog dieses Thema schon von vielen Seiten beleuchtet. Doch da sich ständig Neuerungen ergeben, sowohl auf der hellen als auch auf der dunklen Seite, bleiben wir am Ball und versorgen Sie auch weiterhin an dieser Stelle mit den neuesten Informationen zum Thema Cybersicherheit.
Unsere persönlichen Informationen werden in beispielloser Weise gesammelt und verarbeitet, daher stellt sich immer wieder die Frage: Wie ernst nehmen wir eigentlich den Datenschutz? Verfallen wir im Laufe der Zeit vielleicht in eine Art Gewohnheit und denken: „Ach, es ist ja bisher gutgegangen, dann wird´s auch weiterhin klappen. Außerdem trifft es ja eher die großen Unternehmen.“ Cyberkriminelle werden immer kreativer, um an unsere Daten zu gelangen, und dafür nutzen sie auch gerne ungedeckte Schlupflöcher in kleinen und mittleren Unternehmen oder auf privaten Rechnern. Gerade im Bereich der KMU ist Datenschutz und Datensicherheit ein wichtiges Thema, da hier das geballte Know-how liegt.
In einer Welt, die von Technologie und Vernetzung geprägt ist, wird es immer wichtiger, die Auswirkungen des Datenschutzes auf unsere Privatsphäre zu verstehen und angemessen darauf zu reagieren.
Die Datenschutzlandschaft im Wandel
In den letzten Jahre haben wir eine positive Entwicklung im Bereich der Datenschutzgesetzgebung erlebt. Die Einführung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in der Europäischen Union im Jahr 2018 war ein Meilenstein, der die Standards für den Schutz persönlicher Daten erhöhte. Unternehmen wurden dazu verpflichtet, transparenter über die Nutzung von Daten zu informieren und die Zustimmung der Nutzer einzuholen.
Trotz dieser Fortschritte sind jedoch weiterhin Herausforderungen zu bewältigen. Ein häufiges Problem ist der mangelnde Schutz in vielen anderen Teilen der Welt, wo Datenschutzgesetze oft weniger strikt sind. Dies kann zu Unsicherheiten darüber führen, wie sicher unsere Daten wirklich sind, insbesondere wenn sie international übertragen werden.
Die Rolle der Unternehmen
Unternehmen spielen eine entscheidende Rolle beim Schutz unserer Daten. Viele Organisationen haben erkannt, dass ein sorgfältiger Umgang mit persönlichen Informationen nicht nur gesetzlich vorgeschrieben ist, sondern auch das Vertrauen der Kunden stärkt. Transparenz, klare Datenschutzrichtlinien und sichere Technologien sind Schlüsselaspekte, um den Schutz der Privatsphäre zu gewährleisten.
Trotzdem gibt es immer wieder Fälle von Datenverletzungen und Missbrauch, die verdeutlichen, dass nicht alle Unternehmen den Datenschutz gleich ernst nehmen. Es ist wichtig, dass Verbraucher ihre Rechte kennen und Unternehmen kritisch hinterfragen, wie sie mit ihren Daten umgehen.
Aber nicht nur Unternehmen tragen die Verantwortung für den Datenschutz – auch die Verbraucher selbst sollten sich ihrer Rechte bewusst sein und aktiv Maßnahmen ergreifen, um ihre Privatsphäre zu schützen. Dies kann den bewussten Umgang mit persönlichen Informationen, die Auswahl von sicheren Passwörtern und die regelmäßige Überprüfung von Datenschutzeinstellungen umfassen.
Seien Sie skeptisch und wachsam! Hier mal ein paar Beispiele für die kriminelle Energie von anonymen Verbrechern (wenn Sie den Links folgen, finden Sie Blogartikel zu diesen speziellen Themen):
Die rasante Entwicklung von Technologien wie künstlicher Intelligenz, Internet of Things und Big Data wirft neue Fragen zum Datenschutz auf. Es ist unerlässlich, dass Gesetzgeber, Unternehmen und Verbraucher gleichermaßen weiterhin zusammenarbeiten, um angemessene Schutzmaßnahmen zu etablieren und aufrechtzuerhalten. Insgesamt zeigt die aktuelle Datenschutzlandschaft, dass das Bewusstsein für die Bedeutung des Datenschutzes zunimmt. Dennoch sind weitere Anstrengungen erforderlich, um sicherzustellen, dass dieser Schutz auf globaler Ebene konsequent und wirksam umgesetzt wird. Letztendlich liegt es an uns allen, den Datenschutz ernst zu nehmen und aktiv dazu beizutragen, dass unsere persönlichen Daten sicher bleiben.
Praktische Tipps
Selbst wenn Gesetzgeber und Unternehmen ihre Verantwortung im Bereich Datenschutz wahrnehmen, ist es wichtig, dass Verbraucher proaktiv handeln, um ihre Privatsphäre zu schützen. Hier sind einige praktische Tipps, die helfen, seine Daten bestmöglich und mit geringem Aufwand zu schützen:
Starke Passwörter verwenden: Verwenden Sie komplexe Passwörter, die aus einer Kombination von Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen bestehen. Vermeiden Sie leicht erratbare Informationen wie Geburtsdaten oder Namen. Wir haben den „Ändere-dein-Passwort-Tag“ zum Anlass genommen, ein paar hilfreiche Tipps für die Vergabe von Passwörtern zusammenzustellen. https://gigabit.shop/aendere-dein-passwort-tag/
Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren: Nutzen Sie die Möglichkeit der Zwei-Faktor-Authentifizierung, wann immer dies verfügbar ist. Dies stellt sicher, dass selbst bei einem gestohlenen Passwort ein zusätzlicher Sicherheitsschritt notwendig ist.
Datenschutzeinstellungen regelmäßig überprüfen: Seien Sie sich bewusst, welche persönlichen Informationen Sie online teilen und überprüfen Sie regelmäßig die Datenschutzeinstellungen auf Social-Media-Plattformen und anderen Online-Diensten.
Vorsicht bei der Weitergabe persönlicher Informationen: Seien Sie zurückhaltend beim Teilen persönlicher Informationen, insbesondere in öffentlichen Foren oder unbekannten Websites. Überlegen Sie immer, ob die angeforderten Informationen wirklich notwendig sind.
Aktuelle Software und Sicherheitsupdates nutzen: Halten Sie Ihr Betriebssystem, Ihre Apps und Antivirensoftware auf dem neuesten Stand, um Sicherheitslücken zu minimieren.
Verwenden Sie sichere Netzwerke: Achten Sie darauf, dass Sie nur auf sicheren und vertrauenswürdigen Netzwerken surfen, insbesondere wenn Sie sensible Informationen übermitteln.
Verdächtige E-Mails und Nachrichten prüfen: Seien Sie skeptisch gegenüber unerwarteten E-Mails, Nachrichten oder Anrufen, insbesondere wenn sie nach persönlichen Informationen fragen. Überprüfen Sie die Absender sorgfältig, bevor Sie auf Links oder Anhänge klicken.
Datensicherung durchführen: Sichern Sie regelmäßig wichtige Daten, um sich vor Datenverlust durch technische Probleme oder Malware zu schützen.
Wählen Sie sichere Cloud-Speicheranbieter: Falls Sie Cloud-Speicher verwenden, wählen Sie Anbieter mit starken Sicherheitsmaßnahmen und verschlüsselten Verbindungen.
Bildung und Sensibilisierung: Informieren Sie sich über aktuelle Datenschutzthemen und bleiben Sie auf dem Laufenden. Je mehr Sie über Datenschutzpraktiken wissen, desto besser können Sie sich schützen
Indem Verbraucher diese Tipps beherzigen, können sie aktiv dazu beitragen, ihre persönlichen Daten zu schützen und die Kontrolle über ihre digitale Privatsphäre zu behalten.
Ein wichtiger Hinweis vom Digitalisierungsberater
Bund und Länder sehen den Handlungsbedarf im Bereich IT-Sicherheit. Deshalb hat z. B. das Land Nordrhein-Westphalen zu diesem Thema ein eigenes Förderprogramm ins Leben gerufen. Gerne prüfen wir Ihr Projekt auf seine staatliche Förderfähigkeit. Rufen Sie uns an oder senden Sie uns eine Mail. Wir freuen uns auf Sie!
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