In einer sich ständig verändernden Welt, die sich unaufhaltsam digitalisiert, ist es für Unternehmen entscheidend, Schritt zu halten, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Doch oft können hohe Kosten und begrenzte Ressourcen Innovationen und Wachstum behindern. Die Bundesregierung hat dies erkannt und unterstützt Unternehmer durch die Bafa-Beratung dabei, die Chancen der Digitalisierung optimal zu nutzen. Das Förderprogramm hilft kleinen und mittleren Betrieben (KMU) dabei vielleicht schon lange geplante und notwendige Digitalisierungsprojekte umzusetzen. Doch was genau steckt hinter dieser Förderung? Wie läuft eine BAFA-Beratung ab und wer kann von ihr profitieren?
Was wird gefördert?
Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert gezielt Beratungsleistungen, die darauf abzielen, Unternehmen bei der Erschließung der Potenziale der Digitalisierung zu unterstützen. Hierbei geht es nicht nur um die Implementierung neuer Technologien, sondern auch um die Optimierung von Prozessen, um effizienter und nachhaltiger arbeiten zu können. Von der Analyse der Ist-Situation bis zur Entwicklung konkreter Umsetzungsstrategien – die Förderung erstreckt sich über sämtliche Phasen des Digitalisierungsprozesses.
Wie wird gefördert?
Die Förderung unterstützt Unternehmen finanziell bei der Inanspruchnahme externer Beratungsleistungen in Form eines Zuschusses. Dies hilft Unternehmen, qualifizierte Beratung in Anspruch zu nehmen, ohne dabei ihre finanzielle Stabilität zu gefährden. Die Höhe der Förderung hängt hier erstmal vom Unternehmensstandort ab.
Wichtig ist an diesem Punkt noch zu erwähnen, dass vor Zustellung des Zuwendungsbescheides nicht mit der Umsetzung begonnen werden darf. In der Regel erfolgt diese Zusage jedoch sehr schnell. Ein weiterer Aspekt ist die Anzahl der förderfähigen Beratungen: Es ist möglich innerhalb von drei Jahren bis zu fünf Beratungen für Teilprojekte zu beantragen.
Wer wird gefördert?
Die BAFA-Beratung richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Diese können unter folgenden Voraussetzungen eine Förderung für eine Unternehmensberatung in Anspruch nehmen. Die KMUs müssen rechtlich selbständig und im Bereich der gewerblichen Wirtschaft oder der Freien Berufe am Markt tätig sein, ihren Unternehmenssitz und Geschäftsbetrieb in der Bundesrepublik Deutschland haben, weniger als 250 Personen beschäftigen und einen Jahresumsatz von nicht mehr als 50 Millionen Euro oder eine Jahresbilanzsumme von nicht mehr als 43 Millionen Euro haben. (Quelle: Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle)
Wie läuft eine BAFA-Beratung ab?
Der Ablauf einer Bafa-Beratung ist klar strukturiert und zielt darauf ab, den individuellen Bedürfnissen des Unternehmens gerecht zu werden. Zunächst erfolgt eine umfassende Analyse der Unternehmenssituation. Hierbei wird das gesamte Unternehmen ganzheitlich betrachtet, um die Stärken und Schwächen des Betriebes herauszustellen und im ersten Schritt festzulegen, wo Digitalisierung sinnvoll ist und in welchem Umfang.
Sind die Schwachstellen benannt, geht es darum, die Ursachen zu erkennen und lösungsorientiert zu optimieren. Der Berater erarbeitet anhand all der gewonnenen Informationen eine Handlungsempfehlung, gibt realisierbare Verbesserungsvorschläge und zeigt mögliche Alternativen auf. Er erstellt eine individuell auf das jeweilige Unternehmen zugeschnittene detaillierte, praxisorientierte Anleitung.
Das Ergebnis einer solchen Beratung ist ein betriebsindividueller Digitalisierungsplan mit konkreten Handlungsempfehlungen und einer Anleitung.
Registrierte Berater finden
Die Berufsbezeichnung „Digitalisierungsberater“ ist keine geschützte Berufsbezeichnung, daher darf jeder sich diesen Titel verpassen, ganz egal, welche Qualifizierung er aufweisen kann. Es ist also möglich, dass sie an einen selbsternannten Berater geraten, der vielleicht eines Morgens aufgewacht ist und sich dachte: „Ab heute bin ich Digitalisierungsberater“.
Die Digitalisierungsberatung sowie die Beantragung von Fördermitteln ist ein komplexes Feld, das man nur mit dem nötigen Rüstzeug sicher durchschreiten kann. Sie dürfen daher bei der Auswahl Ihres Beraters durchaus kritisch sein, um sicherzustellen, dass Ihre Interessen gut vertreten werden und alle das gleiche Ziel verfolgen. Fragen Sie nach Expertisen, Erfahrung und Zertifizierungen, die den Berater als qualifiziert ausweisen. Hierzu zählen beispielsweise Mitgliedschaften in Berufsverbänden.
Besonders bei der Beantragung von Zuschüssen aus Mitteln des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) sind die Regeln für Berater sehr streng. Nur wer als BAFA-Berater registriert ist, darf Zuschüsse abrufen und Beratungen durchführen. Um Registrierter Berater des BAFA Förderprogramms „Förderung von Unternehmensberatungen für KMU“ zu werden, muss der Berater eine Reihe von Voraussetzungen erfüllen. Ein solcher Qualitätsnachweis kann Ihnen dabei helfen, einen seriösen und erfahrenen Berater zu finden.
Auf der Webseite der BAFA können Unternehmen eine Liste registrierter Berater einsehen und denjenigen auswählen, der am besten zu ihren Anforderungen passt.
Unser Beratungsschwerpunkt: Die Digitalisierung
In unserer Beratung legen wir einen besonderen Fokus auf die Digitalisierung. Wir verstehen die Herausforderungen, vor denen Unternehmen in Zeiten der digitalen Transformation stehen, und begleiten Sie bei jedem Schritt auf dem Weg zu einer erfolgreichen Umsetzung. Unsere Experten bringen nicht nur technologisches Know-how, sondern auch umfassendes betriebswirtschaftliches Verständnis mit. Wir helfen Ihnen dabei, die richtigen Technologien auszuwählen, Prozesse zu optimieren und neue Geschäftsmodelle zu entwickeln, um langfristigen Erfolg zu sichern.
Die BAFA-Beratung bietet eine einzigartige Chance für Unternehmen, die Potenziale der Digitalisierung zu nutzen und sich für die Zukunft zu rüsten. Nutzen Sie diese Möglichkeit, um Ihr Unternehmen fit für die Herausforderungen der modernen Geschäftswelt zu machen. Kontaktieren Sie uns und lassen Sie uns gemeinsam den Weg in eine erfolgreiche digitale Zukunft gestalten.
Cybercrime – klingt wie eine amerikanische Krimiserie aus dem Vorabendprogramm. Jedoch ist die Gefahr, die von Internetkriminalität ausgeht sehr real.
Diebstahl der digitalen Identität
Meist beginnt die Cyberattacke mit dem Diebstahl der digitalen Identität, dem so genannten ID-Theft. Doch was ist eine digitale Identität?
Geht es darum unsere Identität zu belegen, zeigen wir dem Gegenüber unseren Personalausweis. Auch mithilfe des Fingerabdrucks lässt sich die Identität eindeutig nachweisen. Hierbei handelt es sich jedoch um die analoge Identität, die nur in der realen Welt, im Miteinander mit realen Menschen Bestand hat. Im Netz, der virtuellen Welt, besitzen wir eine digitale Identität. Auf jeder Website, auf der wir Anmeldedaten eingeben, haben wir eine solche ID: in sozialen Netzwerken, im Online-Shop, in firmeninternen Netzwerken, bei der Abgabe der elektronischen Steuererklärung und auch beim Online-Banking.
Im Bundeslagebild 2019 Cybercrime des BKA wird die digitale Identität als „die Summe aller Möglichkeiten und Rechte des einzelnen Nutzers sowie seiner personenbezogenen Daten und Aktivitäten innerhalb der Gesamtstruktur des Internet“ beschrieben.
Doch wie schaffen es Kriminelle meine digitale Identität zu stehlen?
Die Anrufe bei denen uns jemand in gebrochenem Englisch erzählt, das unser Computer defekt ist, kennen wir wohl alle, oder? „This is Microsoft calling. Your computer will be damaged. I will help you.“ Am besten einfach auflegen, einen Witz erzählen oder was auch immer, aber auf keinen Fall persönliche Daten oder Kennwörter weitergeben. Eigentlich weiß das jeder, doch immer wieder kommen Kriminelle durch analoges Social Engineering an solche Daten. Auch Phishing- und Spam-Mails oder installierte Schadsoftware sind gute Möglichkeiten für diese Verbrecher, um an die digitale Identität zu kommen.
Und was macht der Cybertäter mit der gestohlenen digitalen Identität?
Ich besitze keinerlei kriminelle Energie, jedoch verfüge ich, da ich unter dem Sternzeichen Fische geboren bin, über ein sehr großes Maß an Phantasie. Tja, was kann man mit so einer Identität alles anstellen? Hm, vielleicht einen kostenpflichtigen Streaming-Dienst buchen, den jemand anderes bezahlt? Oder was Schönes bei einem Online-Versandhandel bestellen ohne zu bezahlen? Auf fremde Bankkonten zugreifen? Oder mal schnell in einem sozialen Netzwerk unter dem Deckmantel der geklauten Identität falsche Nachrichten verbreiten, ahnungslose Mitmenschen mobben oder stalken? Interessante Patente von ungeschützten Firmenrechnern abgreifen und gewinnbringend verkaufen? Wow, ich staune, da gibt´s ja echt eine Menge an Möglichkeiten. Und Kriminellen, die ohne Skrupel solche Identitäten stehlen, fallen bestimmt noch viel schlimmere Dinge ein.
Wie kann ich mich schützen?
Leider gibt es nicht den einen guten Geheimtipp, der uns vor solch einer Straftat schützen kann, jedoch gibt es eine Reihe von Präventivmaßnahmen und Verhaltensregeln, die das Risiko Opfer eines ID-Thefts zu werden erheblich reduzieren:
Halten Sie sowohl ihren Computer, als auch Ihr Smartphone durch regelmäßige (evtl. automatische) Updates auf dem aktuellsten Stand (Software und Betriebssystem).
Nutzen sie starke, individuelle Passwörter und wenn möglich, sichern sie sich durch eine Multifaktorauthentifizierung oder eine Zwei-Faktor-Authentifizierung ab. Verwenden sie für jede Registrierung ein eigenes Passwort.
Fragen sie sich bei der Anmeldung, ob es wirklich nötig ist, all die gewünschten Angaben zu machen? Geben sie nicht mehr preis, als unbedingt nötig.
Auch wenn wir uns gerne anderen mitteilen, sollten sie online auf das alte Sprichwort „Reden ist silber, schweigen ist gold“ vertrauen.
Geben sie niemals ihre Login-Daten ein, wenn ihnen jemand dabei zusehen könnte. Auch nicht die PIN ihres Mobiltelefons, denn dann hat der Handydieb leichtes Spiel.
Deshalb auch der nächste Tipp: Speichern sie keine Passwärter oder Zugangsdaten auf ihrem Handy oder Tablet.
Sie erhalten eine Mail von einem Fremden? Der Inhalt erscheint ihnen suspekt? Am besten gleich löschen, aber auf keinen Fall sollten sie einem Link folgen. Dieser könnte sie auf eine Webseite lotsen, die lediglich den Zweck hat ihre Daten abzugreifen.
Wir bleiben dran
Seid ich begonnen habe mich mit dem Thema Cybercrime bzw. Cybersecurity zu beschäftigen, zeigen sich immer mehr Fassetten die es zu betrachten gilt und leider auch immer mehr dunkle Ecken, die beleuchtet werden müssen. Das Interesse an diesem Themenkomplex ist groß und deshalb werden wir uns auch weiterhin diesem Thema widmen.
Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben oder einfach Ihre Erfahren mit uns teilen möchten, hinterlassen sie einen Kommentar oder nehmen sie Kontakt mit uns auf.
In diesem Sinne, bleiben sie gesund und passen sie auf sich auf!
Digitalisierung, Automatisierung, Vernetzung – immer mehr Informationen sind online zugänglich und werden schnell zum Ziel von Cyber-Angriffen. Das unglaubliche und immer stärker zunehmende Digitalisierungstempo führt zu einer unüberschaubaren Menge an digitalen Lösungen, die mit rasanter Geschwindigkeit auf den Markt drängen. Und im gleichen Tempo steigen auch die Anforderungen an die IT-Sicherheit.
Der Themenkomplex Cyber-Security ist riesig und umfasst eine Vielzahl von Fassetten. Daher möchten wir dieses Thema heute erstmals in unserem Blog anschneiden und immer wieder mal aufgreifen, denn auch hier ist die Technik schnelllebig und unterliegt fast täglichen Veränderungen. Also, vorbeischauen lohnt sich!
Investition in Cyber-Security = Investition in die Unternehmenszukunft
Erfolgreiche Digitalisierung funktioniert nur Hand in Hand mit einer Erhöhung der IT-Sicherheit, denn Kunden geben Daten nur weiter, wenn sie sich darauf verlassen können, dass diese gut aufgehoben sind. Das erfordert einen immensen Vertrauensvorschuss und wenn dieser erst einmal enttäuscht wurde, ist er höchstwahrscheinlich irreparabel zerstört. Die Konsequenzen hierfür trägt in jedem Fall die Unternehmensführung.
Vernetzung von Sicherheit und Erfolg
Generell sind alle Unternehmen potenzielle Ziele von Cyber-Angriffen, doch meiner Meinung nach sind mittelständische Betriebe besonders gefährdet, denn hier werden Innovationen vorangetrieben, großes Know-how aufgebaut, woraus Patente und Lösungen entstehen. Der Bestand an geistigem Eigentum ist also groß und lockt Kriminelle an. Wie sie sehen, sind Sicherheit und Erfolg eines Unternehmens eng miteinander verknüpft und die Verantwortung für diese Bereiche liegt ganz klar bei der Unternehmensführung. Also: Cyber-Security ist Chefsache!
Tipps: Sicherheit im Homeoffice
Das BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) hat 5 Maßnahmen zusammengestellt, mithilfe derer die Sicherheit im Homeoffice gewährt werden kann:
Ein Virtual Private Network (VPN) einrichten: Die gesendeten bzw. empfangenen Daten werden verschlüsselt und so vor fremden Zugriffen geschützt. Cyber-Kriminelle können den Datenverkehr nun nicht mehr ausspionieren oder sensible Daten abgreifen.
Eine Mehr-Faktor-Authentifizierung (MFA) nutzen: Um den Zugriff auf bestimmten Daten zu erhalten, muss sich der User mehrfach authentifizieren. Hier gibt es mehrere Möglichkeiten. Beispielsweise ist neben der Eingabe von Benutzername und Passwort noch eine Sicherheitsfrage zu beantworten oder es wird ein biometrischer Indikator verlangt. Laut Microsoft können 99,9 Prozent der Angriffe durch das Hinzufügen von MFA verhindert werden.
Mobile-Device-Management (MDM) einsetzen: Eine zentrale Verwaltung von mobilen Endgeräten in Unternehmen trägt zu mehr Datensicherheit bei.
Regelmäßige Updates machen: Sicherheitsmechanismen sind nur verlässlich, wenn sie immer auf den neuesten Stand sind.
Qualifizierte Dienstleister fragen: Ihr Unternehmen ist sicherlich Fachmann auf seinem Gebiet, oder? Also sollten Sie die Sicherheit Ihrer Daten auch einem Fachmann überlassen.
Demnächst in diesem Theater
Ich hoffe, wir konnten Ihre Neugier wecken! Wie bereits erwähnt, werden wir das Thema Cyber-Security immer wieder einmal aufgreifen. Falls Sie interessante Fakten zu diesem Bereich haben oder Fragen stellen möchten, hinterlassen Sie uns einfach einen Kommentar oder kontaktieren Sie uns über unser Kontaktformular auf der Startseite.
Diese Aussage ist vielleicht etwas gewagt und klingt erst einmal befremdlich, doch die Statistik ist ein wahrer Freund, wenn es um die Evaluation von Maßnahmen und Strategien geht oder wenn man sich mit der Frage beschäftigt, wie es weitergehen soll. Sie ist gnadenlos ehrlich und zeigt genau, wo Handlungsbedarf besteht, was gut läuft und welche Probleme wir angehen müssen.
Der aus dem Lateinischen stammende Begriff „Statistik“ bezeichnet die zahlenmäßige Erfassung von bestimmten Ergebnissen. Es gibt unzählige Methoden und Kennzahlen mithilfe derer man versucht bestimmte Eigenschaften oder Entwicklungen sichtbar zu machen. Statistiken liefern fundamentale Daten, die die Grundlage für die weitere Planung bilden.
Ich interessiere mich natürlich schon von Berufs wegen besonders für solche Statistiken, die sich mit dem Thema Digitalisierung beschäftigen. Ein wichtiges Instrument ist hier, wie auch in vielen anderen Bereichen, das Internet. Deshalb habe ich hier einmal eine Statistik eingefügt, die zeigt, wie schnell sich die Menschen das Medium Internet zu Nutze gemacht haben:
(Quelle: https://de.statista.com/themen/9036/digitalisierung-in-deutschland/#dossierKeyfigures, ARD/ZDF • Bevölkerung ab 14 Jahren / Basis der Befragten variiert zwischen den einzelnen Jahren)
Es ist immer wieder beeindruckend solche Darstellungen zu sehen. Zahlen, die wir uns abstrakt nur schwer vorstellen können, werden greifbar. 1997 als ich meine Abiturprüfung abgelegt habe, waren gerade einmal 4,1 Mio. Menschen online. Für mich war das WWW damals noch befremdlich klingende Zukunftsmusik. Doch bereits einige Monate später, mit Beginn meiner Ausbildung, wurde mir klar, dass eine Zukunft ohne das Internet undenkbar ist und somit der Weg in die Digitalisierung unumgänglich wird.
Aber wie? Und wie wird sich unsere Welt dadurch verändern?
Digitalisierungsgewinner und -verlierer
Aus einer Befragung von statista.com, die versuchte herauszufinden, wie Menschen den Einfluss einer beschleunigten Digitalisierung beurteilen, gingen die Bereiche Schule, Mobilität und Klimaschutz als Sieger hervor. Wo Gewinner sind, da gibt es auch Verlierer und so ist es auch hier: Arbeitsplätze sind bedroht, die Kosten sind immens und vor allem die Themen Datensicherheit und Cyberkriminalität bereiten vielen Unternehmen Sorgen.
(Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1284439/umfrage/umfrage-zur-beurteilung-der-digitalisierung/, Wie beurteilen Sie den Einfluss einer beschleunigten Digitalisierung in den folgenden Bereichen?)
Und wie läuft´s in Deutschland?
(Quelle: Europäische Kommission • DESi-Index (Digital Economy and Society Index): Summe der Ergebnisse für alle Dimensionen (Konnektivität, Humankapital, Internetnutzung, Integration der Digitaltechnik und öffentliche Dienste)
Eigentlich sind wir doch schon ziemlich digital, denn wie die erste Statistik zeigt, haben bereits 90% der Deutschen einen Zugang zum Internet. Doch im internationalen Vergleich besteht dringender Handlungsbedarf: Deutschland rangiert auf dem 11. Platz. Obwohl wir eine wichtige Industrienation sind, hinken wir in Sachen Digitalisierung mächtig hinterher.
Also: Auf geht´s
Die Sorgen und Bedenken sind verständlicher Weise groß und auch wir haben uns bereits ausgiebig mit diesem Thema in einem Blogbeitrag beschäftigt: staatliche-foerderung-hilfe-auf-dem-weg-in-die-digitalisierung. Doch zum Glück hat auch der Staat diese Probleme und Hürden im Blick: Um Unternehmen dabei zu helfen, ihren Betrieb fit für die Zukunft zu machen, wurden zahlreiche Förderprogramme ins Leben gerufen.
Und so schließt sich der Kreis
Dinge werden angepackt, statistisch erfasst und ausgewertet und mit diesen, von mir heiß und innig geliebten, Statistiken, können wir die Zukunft planen.
In diesem Sinne: Klappen Sie die Tische hoch, bringen Sie Ihre Sitze in eine aufrechte Position und los geht’s mit Volldampf in die Zukunft!
Wir sind dankbar dafür, dass wir ein kurzes Stück des Weges in eine digitale Zukunft mit Ihnen gehen durften, und freuen uns sehr über Anregungen, Kritik, Fragen und Feedback.
Auf unserer Reise in die digitale Welt gibt es viele Weggefährten, die jedoch oft nur ein Stück des Weges mitgehen und dann entweder abbiegen oder wortwörtlich auf der Strecke bleiben. Ein Unternehmen, das die digitale Transformation ignoriert und nicht für sich nutzt, wird mittelfristig keine Chancen am Markt haben. Zu viele Betriebe, ob Start-ups oder etablierte Unternehmen, stehen dank ihrem frühzeitigen Umdenken und ihrer Flexibilität in den Startlöchern, um die „Digitalisierungs-Schwänzer“ zu überholen und letztendlich zu verdrängen. Das wohl bekannteste Beispiel dafür, was passiert, wenn man an alten Traditionen und dem Bewährten, das immer gut funktioniert hat, festhält, ist die Firma Kodak. Erinnern Sie sich noch an die Zeiten, als wir noch Filmrollen in die Kameras einlegen mussten, die dann später in einem Fotolabor entwickelt wurden? Doch wer nutzt heute noch eine solche Kamera? Wer kauft im Zeitalter der Digitalfotografie noch Filmrollen? Und daraus ergibt sich zwangsläufig die nächste Frage: Was geschieht mit einem Unternehmen, das diese Transformation nicht mitmacht? Genau, die Firma Kodak, Platzhirsch auf ihrem Gebiet, hat sich der Entwicklung, die durch die Verbreitung von Digitalkameras aufkam, verweigert und wurde von den Mitbewerbern, die die Zeichen der Zeit richtig gedeutet haben, gnadenlos niedergewalzt.
Sorgen und Ängste
Natürlich sind die Zweifel und Sorgen, die in Unternehmen aufkommen groß. Schließlich stellt die digitale Transformation uns vor neue Herausforderungen. Doch letztendlich lautet die Frage nicht mehr, ob wir digitalisieren sollten, sondern nur noch wie wir diese neue Aufgabe meistern können. Die Corona-Pandemie und ihre Auswirkungen auf die Wirtschaft hat entscheidend dazu beigetragen, dass die Skepsis gegenüber dem Neuen abgenommen hat. Laut einer Umfrage von „bitkom“ hat Corona den Blick der Unternehmen auf die Digitalisierung stark verändert. Waren es vor der Pandemie noch 27% aller Firmenchefs mit 20 und mehr Beschäftigten in ihrem Unternehmen, die am Vorteil der Digitalisierung zweifelten, so sind es Stand heute nur noch 12%.
Jedoch sehen die Unternehmer auch große Hürden auf dem Weg in die digitale Zukunft: 61% der Befragten haben Angst vor unberechtigtem Zugriff auf sensible Unternehmensdaten und 57% macht der hohe Investitionsbedarf Sorgen. Diese Zweifel und Sorgen sind berechtigt, doch mit Hilfe staatlicher Förderung kann ein Teil der Investitionen aufgefangen werden und mit einem kompetenten Berater, der während des gesamten Projekts und darüber hinaus verlässlich an Ihrer Seite ist, können diese Bedenken ausräumt werden.
Welche Investitionen werden staatlich gefördert?
Bund und Länder haben eine Vielzahl an Förderprogrammen aufgelegt, die Ihr Unternehmen finanziell unterstützen. Vielleicht hegen Sie schon lange den Wunsch, Ihr Unternehmen fit für die Zukunft zu machen, scheuen sich aber vor den Kosten. Dann ist es ratsam, Ihr Projekt auf seine Förderfähigkeit hin überprüfen zu lassen (Fördermittel-Check). Die Bedingungen für die Förderung hängen vom jeweiligen Förderprogramm ab, jedoch gibt es einige übergreifende Kriterien anhand derer Sie bereits im Vorfeld abschätzen können, ob Ihr Projekt als förderfähig eingestuft werden kann. Gefördert werden vor allem Digitalisierungsvorhaben, die die Einführung neuer digitaler Systeme der Informations- und Kommunikationstechnik für Produkte, Dienstleistungen und Prozesse vorsehen, der Verbesserung der IKT-Sicherheit dienen sowie künstliche Intelligenz-Anwendungen.
„Diese Projekte müssen dabei einen erheblichen Digitalisierungsfortschritt für das Unternehmen bedeuten.“
(Baden-Württemberg, Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau)
Beispiele
Hier einige Beispiele für den Bereich der Digitalisierung von Produkten und Verfahren: - Integration von CRM an das MES (digitale Kundenschnittstelle) - Vernetzung der ERP- und Produktionssysteme (M2M-Kommunikation) - Nutzung mobiler Geräte in der Produktionssteuerung
Beispiele für die Digitalisierung von Produkten und Dienstleistungen: - Usability-Verbesserung - Fernwartungssysteme - Produktbegleitende Anwendersteuerungssoftware (z. B. Apps)
Anwendungsbeispiele im Bereich Strategie und Organisation: - Umfassende Digitalisierungsstrategie - Nutzung von Cloudtechnologie - Einführung von IT- und Datensicherheitskonzepten - Social-Media-Kommunikationskonzepte - Einführung digitaler Vertriebskanäle (auch mobile e-commerce)
Nicht zu den förderfähigen Vorhaben zählt z. B. die Anschaffung einer IKT-Grundausstattung, also beispielsweise der Kauf von Laptops oder Smartphones oder die Erstellung einer Website, die nur der reinen Unternehmensdarstellung dient.
Sonstige Voraussetzungen
Für die Beantragung von Fördergeldern ist nicht nur die Art des Vorhabens entscheidend. Die Auszahlung der Förderung ist an weitere Kriterien geknüpft, wie den Standort des Unternehmens und die Unternehmensgröße. Ebenfalls zu bedenken ist, dass einige Branchen gänzlich von der Förderung ausgeschlossen sind. Sie sehen, es gibt viel zu beachten und zu bedenken.
Meine Empfehlung
Suchen Sie sich einen autorisierten Berater, der bereits Erfahrung auf diesem Gebiet sammeln konnte und aus der Vielzahl von staatlichen Förderprogrammen genau das richtige auswählt, das zu Ihrem Unternehmen und Ihrem Vorhaben passt.
Und dann ist der erste Schritt getan. Der Weg in eine digitale Zukunft ist geebnet und Sie werden sehen, wenn Sie erst einmal die Vorzüge der neuen Technik genießen, kommen die Ideen für andere Neuerung von ganz allein.
Wie bereits in unserem „Digitalen Fitnesscheck“ angesprochen, möchte ich Ihnen einige Tipps aus meiner täglichen Arbeit als PR-Beraterin mit auf den Weg geben. Den Fokus lege ich dabei auf die Internet-Präsenz, da mir immer wieder auffällt, dass viele Webseiten lediglich Abbilder von Visitenkarten darstellen.
Die Website – das Schaufenster in Ihr Unternehmen
Bei der Recherche für mein Buch habe ich festgestellt, dass viele Seiten statisch und seit Jahren (oder Jahrzehnten) einmal angelegt nicht mehr angepasst oder aktualisiert wurden. Doch eine Internetseite lebt von ihrer Aktualität! Sicher gibt es Unternehmen, die aus Marketing- oder Akquise-Sicht nicht auf eine ausgeklügelte Website angewiesen sind, doch sollte sie auch hier als Aushängeschild des Betriebes dessen Image fördern und unterstreichen. Denn in Zeiten von Fachkräftemängel kommt dem Recruiting von neuen Mitarbeitern eine nie dagewesene Bedeutung zu. Wo informieren sich potenzielle Mitarbeiter zuerst – auf der Website des Unternehmens.
Sie sehen also, dass einer Website viele Aufgaben zukommen und Sie ein wichtiges Instrument für das Unternehmen sein kann – wenn sie richtig angelegt und gewissenhaft gepflegt wird.
Qualität, Ansehen und Glaubwürdigkeit transportieren
Die meisten User gelangen über Suchmaschinen auf bestimmte Webseiten. Innerhalb von Sekunden entscheiden sie dann, ob diese Seite Antworten auf die gestellte Frage bieten kann oder nicht. Wird das Bedürfnis des Users nicht befriedigt, so verlässt er die Seite und wird sie aller Voraussicht nach auch nicht ein zweites Mal besuchen. Im ersten Schritt sollte man also versuchen, eine Startseite zu gestalten, die gleichzeitig interessant, ansprechend und vor allem informativ ist. Immer wieder stößt man auf Webseiten, deren Layout verwirrend und nicht benutzerfreundlich gestaltet ist. Oft sind die Texte zwar informativ geschrieben, verleiten jedoch nicht zum Weiterlesen. Und eine Sache fällt mir meist sofort ins Auge: fehlerhafte Rechtschreibung und Grammatik.
Die Qualität, das Ansehen und die Glaubwürdigkeit eines Unternehmens werden zu einem großen Teil an seinem öffentlichen Auftritt gemessen. Rechtschreib- und Tippfehler, sowie grammatikalische Ausrutscher können diesem Ansehen schaden. Gerade im Bereich Werbung und Öffentlichkeitsarbeit ist es essentiell die Aufmerksamkeit auf das Unternehmen zu lenken und das Interesse an seinen Produkten und Dienstleistungen zu wecken. Dies erreicht man am besten mit einem ansprechenden, fehlerfreien Text, der für passende Emotionen sorgt, eine Botschaft transportiert und neugierig macht.
Jeder kann texten!?
Viele Unternehmen vertreten den Standpunkt, dass jeder texten kann, mal eben zwischendurch ohne Vorkenntnisse und die entsprechende Ausbildung. Doch so einfach ist es nicht. Wenn Sie die Besucher Ihrer Webseite durch Content beeindrucken möchten, sollten Sie in Erwägung ziehen diese Arbeit, einem professionellen Texter zu überlassen, dann werden Ihre Beiträge mit Freude gelesen. Versteht der Profi sich dann noch darauf diese Texte so zu formulieren, dass sie suchmaschinenoptimiert sind, wird Ihnen das zusätzliche Besucher bescheren, die von Google und Co. auf Ihre Internetseite geleitet werden.
Tipps für Ihren Webauftritt
Für den Fall, dass Sie noch keine Internet-Präsenz aufgebaut haben oder Ihren bestehenden Webauftritt modernisieren möchten, habe ich einige Tipps für Sie zusammengetragen. Die Webseite ist gleichsam das Unternehmensschaufenster. Damit dies auf höchstem Niveau präsentiert werden kann, sollten Sie einige Dinge bei der Gestaltung beachten:
Startseite:
Eine aussagekräftige Startseite informiert den Besucher sofort über die zentralen W-Fragen, da ein User, der über eine Suchmaschine auf die Seite kommt, schnell einschätzen will, ob die Webseite für sein Suchergebnis relevant ist.
Design:
Wichtig ist der Wiedererkennungswert Ihres Unternehmens. Verwenden Sie bei jedem öffentlichen Auftritt Ihr Corporate Design.
Orientierung und Benutzerfreundlichkeit:
Die Navigation innerhalb der Website muss einfach und leicht verständlich sein. Hier dienen Suchfunktion und Sitemap als Orientierungshilfe.
Zugang:
Um den Zugang zur Website von jedem Endgerät aus problemlos möglich zu machen, muss diese im responsiven Design aufgebaut sein. So passt sie sich dem jeweiligen Endgerät an.
Barrierefreiheit:
Die Seite sollte so gestaltet werden, dass sie niemanden ausgrenzt, d. h., dass auch Menschen mit eingeschränkter Seh- oder Hörfunktion oder ältere Internetnutzer die Informationen abrufen können. Zu diesem Bereich gehören darüber hinaus auch geringe Ladezeiten, variable Grundschriften, kontrastreiche Farben, mit Text hinterlegte Bilder und Grafiken, eine Suchfunktion, eindeutige Links und Seitentitel.
Dialog:
Vernetzung mit weiteren Plattformen zu aktuellen Tweets, Facebook-Diskussionen und Videos auf YouTube.
Technische Voraussetzungen:
schnelle Ladezeiten
responsives Design
HTML-Programmierung
URLs
Benutzerfreundlichkeit
Qualität:
Die Inhalte müssen unique sein. Die Informationen auf der Website müssen hochwertig, aktuell, korrekt verlinkt und einfach zugänglich sein.
Social Signals:
Die Social-Media-Kanäle sollten gut sichtbar in das Konzept eingebunden werden (diese Dialogoption zählt mittlerweile zum Standard). Beiträge, die über Social-Networks oder Blogs häufig geteilt werden, stufen Suchmaschinen eher als relevant ein, was zu einem besseren Ranking beiträgt.
Content:
Die Basis von allem bildet guter Content auf der Website. Es geht nicht nur darum irgendetwas zu veröffentlichen, sondern darum dem User einen Mehrwert zu bieten, der auf die Zielgruppe abgestimmt ist. Es muss sich um nützlichen und nutzbaren Content handeln, damit die Zielgruppe das erhält, was sie sucht: Relevanz, Interesse und Business-Nutzen. Die Inhalte müssen ständig aktualisiert werden, so wird die Website nicht nur einmal, sondern immer wieder besucht. Ausbauen kann man dies durch Service- und Dialogangebote. Guter Content führt zu einer guten Backlink-Struktur und diese wiederum verbessert das Ranking in Suchmaschinen.
SEO (Search Engine Optimization):
Es geht darum, die Sichtbarkeit der Website zu erhöhen und den dargestellten Inhalten zu einer höheren Reichweite zu verhelfen. Der User soll zufriedengestellt werden, dann erhält die Website auch einen höheren Rang in den Ergebnissen der Suchmaschinen. Die Website sollte sowohl OnPage als auch OffPage optimiert werden.
Rechtliches:
Beim Erstellen und der Pflege einer Website sind viele rechtliche Besonderheiten zu beachten:
Impressumspflicht
Anbieterkennzeichnung
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Widerrufsrecht und Widerrufsbelehrung
Datenschutz und Datenschutzerklärung
Preisangaben und Versandkosten,
Informationen über Lieferzeiten
Auch hier möchte ich noch einmal auf die Möglichkeit der staatlichen Förderung solcher Projekte zu sprechen kommen. Es gibt Förderprogramme, die die Erstellung bzw. Modernisierung einer Internetseite finanziell unterstützen. Eine Bedingung ist allerdings, dass diese Seite nicht nur der reinen Unternehmens- oder Produktdarstellung dienen darf, sondern mit betrieblichen Abläufen verknüpft sein muss. Auch die Implementierung eines Social-Media-Kommunikationskonzepts wird unter bestimmten Voraussetzungen gefördert. Sprechen Sie mit Ihrem Digitalisierungsberater, er ist auch in diesem Bereich der richtige Ansprechpartner.
Das Wichtigste zum Schluss
Etwas ganz Wichtiges, das beim Thema Webauftritt auf keinen Fall vergessen werden darf, ist die Planung für die Zukunft. Eine Website ist nur dann ein Aushängeschild für Ihr Unternehmen, wenn sie ständig gepflegt und aktualisiert wird, sowohl redaktionell als auch technisch. Planen Sie hierfür auf jeden Fall Ressourcen ein: Budget und Personal. Sonst mutiert Ihre schöne neue Website schnell zu einem Relikt aus der Vergangenheit, das keine User begeistern kann.
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